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Weiter keine Einigung im NHL-Tarifstreit

08.11.2012 | 09:23 Uhr

Nach einer erneuten Marathon-Sitzung schwelt der Tarifstreit zwischen der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA weiter.

New York (SID) - Nach einer erneuten Marathon-Sitzung schwelt der Tarifstreit zwischen der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA weiter. Die Parteien brachen ihre Verhandlungen am Mittwoch nach fünf Stunden ab und vertagten sich auf Donnerstag. Erst am Dienstag hatten NHL und NHLPA ein achtstündiges Gespräch geführt. "Wir haben nicht die Absicht, den Inhalt und den Gegenstand der heutigen Verhandlungen zu kommentieren", sagte der stellvertretende NHL-Commissioner Bill Daly.

Die Saison hätte ursprünglich am 10. Oktober beginnen sollen. Mangels einer Einigung wurden bereits alle Spiele bis zum 30. November abgesagt. Am vergangenen Freitag wurde auch das für den Neujahrstag angesetzte Winter Classic, das traditionelle Freiluftspiel, zwischen den Detroit Red Wings und den Toronto Maple Leafs vor erwarteten 110.000 Zuschauern als Folge des Arbeitskampfes gestrichen.

Seit dem 15. September sind die NHL-Profis von ihren Klubs ausgesperrt, weil sich beide Seiten nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten. Es geht um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 3,3 Milliarden Dollar.

Mehr als 100 NHL-Profis spielen derzeit für europäische Klubs, unter anderem auch für deutsche Vereine. Bereits in den Spielzeiten 1994/95 und 2004/05 hatten sich Liga und Spielergewerkschaft nicht auf einen Arbeitsvertrag einigen können. Beim ersten Lockout fiel nur ein Teil der Saison aus, 2004/05 wurde die gesamte Spielzeit abgesagt.

sid

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