Roosters geht das Personal aus - auch Dupont angeschlagen

So wie gegen die Adler Mannheim kann Brodie Dupont (l.) den Iserlohn Roosters derzeit nicht helfen - er ist verletzt.
So wie gegen die Adler Mannheim kann Brodie Dupont (l.) den Iserlohn Roosters derzeit nicht helfen - er ist verletzt.
Foto: imago
„Ohne Fünf“ lautet die Bestandsaufnahme der Iserlohn Roosters. Brodie Dupont, der schon in Ingolstadt pausierte, hat es wohl schlimm erwischt.

Iserlohn.. Den Roosters geht das Personal aus. Vor dem Heimspiel am Freitag gegen Schlusslicht Straubing, das am Dienstag überraschend Hamburg düpierte, drohen weitere Ausfälle.

„Ohne Fünf“ lautet derzeit die Bestandsaufnahme. Denn nun hat es auch Brodie Dupont, der schon in Ingolstadt pausierte, wohl schlimmer erwischt, und auch Dieter Orendorz bewegte sich nach dem Match beim Deutschen Meister nur humpelnd fort. Zudem ist weiterhin nicht mit den Comebacks von Jeff Giuliano (Kopf- und Nackenprobleme), Collin Danielsmeier (Haarriss in der Hand) und Derek Whitmore (Fußbruch) zu rechnen. Die beiden Letzteren dürften erst rund um die Länderspielpause im Februar wieder zum Team stoßen, Giuliano möglicherweise überhaupt nicht mehr.

Pasanen sieht Roosters auf dem Weg zu erfolgreicher Formation

„Angesichts dessen ist es wirklich bemerkenswert, was die Mannschaft leistet. Hut ab!“, lobt Trainer Jari Pasanen seine Truppe. Er sieht sie inzwischen schon wieder auf dem Weg zu jener Formation der in der letzten Saison so erfolgreichen Mannschaft. „Aber wir können beide Teams nicht Eins zu Eins vergleichen“, verweist er auf unterschiedliche Charaktere. „Und es gibt jetzt immer noch Luft nach oben, auch taktisch“, sieht der Finne im Vergleich zur letzten Serie noch Steigerungsbedarf.

Im Rückblick auf die Fünf-Tage-Tour mit der ärgerlichen Niederlage in Schwenningen und dem Zwei-Punkte-Sieg bei Meister Ingolstadt ärgern ihn untypische Fehler. Unnötige Fouls haben die Niederlage in Schwenningen und den Punktverlust in Ingolstadt nach einer Zwei-Tore-Führung begünstigt. „So etwas ist für uns eigentlich nicht normal.“ Möglicherweise habe das auch mit dem Substanzverlust zu tun. „Wir waren jetzt fast fünf Tage unterwegs, das war dann doch härter als erwartet“, schaut er auf die Strapazen. Und deshalb sei es auch eine große Sache, zwei Punkte geholt zu haben, obwohl Pasanen mindestens drei aus beiden Auswärtsspielen wollte.

Roosters wollen Dreier in eigener Halle

Eigentlich müsse seine Mannschaft nun zwei bis zweieinhalb Tage pausieren. Aber nur der Mittwoch war frei - für die Spieler. Denn Pasanen und sein „Co“ Jamie Bartman mussten am freien Tag Straubing analysieren, gegen den Letzten soll schließlich allen Problemen zum Trotz in eigener Halle ein Dreier her­ausspringen. Pasanen: „Ich hoffe, dass den Spielern ein freier Tag reicht.“

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