Roosters gehen ohne Caron ins Schlüsselspiel
13.02.2012 | 20:29 Uhr 2012-02-13T20:29:00+0100
Iserlohn. Roosters empfangen Augsburg / Doug Mason: „Die Einstellung wird den Ausschlag geben“
Ein harmonisches Stelldichein zum Valentinstag wird es gewiss nicht geben, wenn an diesem Dienstag die heiße Phase in der DEL beginnt. Neun Spieltage stehen noch aus, und das Rennen um die Play-offs spitzt sich zu.
Mittendrin die Iserlohn Roosters, die aus der Position des Jägers von Rang zwölf aus zum Endspurt ansetzen müssen. Dort, wo sie unbedingt hin wollen, steht ihr Gegner am Seilersee - die Augsburger Panther. Die haben einen Punkt mehr auf dem Konto, weil bei ihnen die Bilanz der letzten Wochen mit zwölf Zählern aus den letzten sechs Spielen stimmte. Ganz im Gegensatz zu den Roosters, die in diesem Zeitraum nur sechs holten und diese Quote massiv verbessern müssen, wenn sie am 11. März nicht wieder in die Röhre schauen wollen. „Wir haben noch fünf Heimspiele. Gewinne wir alle und holen fünfzehn Punkte, sind wir durch“, rechnet Trainer Doug Mason vor, der aber nicht damit rechnet, dass man 74 Zähler für Rang zehn brauchen wird.
Gegen Augsburg soll jedenfalls die Rückkehr in die Erfolgsspur mit Macht gelingen. „Die Mannschaft hat gut trainiert. Allen Spielern ist bewusst, worum es geht, und ich bin sicher, dass wir eine engagierte Leistung sehen,“ so der Coach. Er ist überzeugt, dass in diesem Schlüsselspiel die Einstellung entscheiden wird. „Die Taktik spielt nicht die Hauptrolle. Jeder muss bereit sein, alles zu geben“.
Die Augsburger erwartet er als laufstarke Mannschaft, bei der die Verteidiger das Spiel gut eröffnen und bei der die jungen Stürmer für viel Dampf sorgen. Auswärts haben die Roosters in dieser Saison gegen die Panther kein Bein an die Erde bekommen, am Seilersee gab es drei Punkte. Gelingt das erneut, dürfte die Mannschaft Rückenwind für den Endkampf bekommen.
Zerschlagen haben sich die Hoffnungen, dieses „Sechs-Punkte-Spiel“ mit voll besetztem Kader angehen zu können. Torhüter Sébastien Caron leidet nach wie vor an den Folgen seiner Gehirnerschütterung und hat seit Freitag nicht mehr trainiert. Tero Leinonen wird im Tor stehen. „Er gewöhnt sich immer besser an die DEL-Verhältnisse, und seine Erfahrung wird ihm helfen,“ betont Mason. Nur eine minimale Einsatzchance sieht er bei Sean Blanchard, und auch der gleichfalls unter Adduktorenbeschwerden leidende Colton Fretter konnte am Montag nicht trainieren. Bei ihm liegt die Chance bei fünfzig zu fünfzig. Sollte er passen, würde Ritter neben Hommel und Hackert stürmen.
Doug Mason: „Jetzt gilt es. Alle Mannschaften haben Druck, jetzt beginnt die wirklich spannende Phase. Ich denke, dass wir bereit sind.“
07:20
leute, spart euer geld. ihr werdet wieder enttäuscht nach hause gehen. das wird auch dieses jahr nix mit den play off´s....