Roosters-Coach Pasanen denkt noch nicht an die Play-offs

Grund zur Freude hatten die Roosters nach dem 9:1 gegen Krefeld.
Grund zur Freude hatten die Roosters nach dem 9:1 gegen Krefeld.
Foto: Michael May IKZ
Was wir bereits wissen
Auch am Tag nach dem eindrucksvollen 9:1 gegen die Krefeld Pinguine hält Iserlohns Cheftrainer den Ball flach. „Wir dürfen nicht zu hoch und zu niedrig gehen.“

Iserlohn.. Mit dem eindrucksvollen Kantersieg gegen die Krefeld Piguine machten die Iserlohn Roosters einen wichtigen, aber noch keinen entscheidenden Schritt in Richtung Play-offs. Der Abstand zu Rang elf in der Tabelle der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beträgt nun elf Punkte. Auch wenn der Vorsprung komfortabel erscheint, bei noch 27 zu vergebenden Zählern ist noch Vieles möglich.

Das weiß auch Roosters-Trainer Jari Pasanen. „An die Play-offs denke ich weiterhin nicht. Ich konzentriere mich immer nur auf das nächste Spiel“, betont der Finne. Um dann doch für einen kurzen Moment einmal den Taschenrechner zu bemühen. „Mit 78 Punkten sind wir drin“, so seine Prognose.

Sportlich durchleben die Sauerländer weiterhin ein Wechselbad der Gefühle. Nach drei Niederlagen und der 4:9-Pleite in Hamburg ließen die Pasanen-Mannen ein 9:1-Feuerwerk gegen Krefeld folgen. „Wir dürfen nicht zu hoch und zu niedrig gehen“, warnt der Coach vor allzu großer Euphorie bei Siegen wie diesen und zu ausgeprägter Trübsal nach Pleiten wie am Sonntag.

"Es kommt Mannheim. Wir müssen unser bestes Spiel machen“

Dass das Team innerhalb von zwei Tagen völlig unterschiedliche Auftritte zeigt, begründet Pasanen zum einen mit den vielen Ausfällen und angeschlagenen Akteuren. Andererseits habe sich die personelle Lage zum Krefeld-Spiel hin entspannt. „Die Jungs konnten Kraft tanken.“ Am Freitag kommt mit den Adlern aus Mannheim nun der Tabellenführer an den Seilersee. Pasanen fordert vom Team, „alles auf Null zu stellen“, geht aber gleichzeitig davon aus, dass anders als gegen Schwenningen oder Straubing, dies auch gelingt. „Ich brauche nichts zu sagen, es kommt Mannheim. Wir müssen unser bestes Spiel machen.“

[kein Linktext vorhanden] Laut Pasanen auch ein Besseres als gegen Krefeld. Besonders defensiv. Hierbei könnte Colten Teubert helfen. Gestern begutachteten Ärzte den Heilungsprozess des Kieferbruchs. „Bei gutem Verlauf kann er Freitag eventuell spielen“, sehnt Pasanen die Rückkehr eines Verteidigers herbei. Positiv bewertet der Trainer nach der Verletzung auch die ersten „Gehversuche“ auf dem Eis von Derek Whitmore am Dienstag. „Das sah schon recht flott aus. Nach der Pause wird er wohl wieder spielen. Eventuell erhält vorher schon ein paar Wechsel.“

Freude machte Jari Pasanen auch der erste Auftritt von Neuzugang Cody Sylvester. „Die zwei Tage hat er optimal genutzt. Er studierte unser Playbook und hat alles richtig umgesetzt. Er ist noch etwas schüchtern auf dem Eis, er bekommt momentan viele neue Eindrücke. Wir werden noch viel Freude an diesem jungen Mann haben.“