Pasanens Marschroute bei den Roosters scheint aufzugehen

Die letzten drei Heimspiele haben die Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin gewonnen.
Die letzten drei Heimspiele haben die Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin gewonnen.
Foto: Michael May IKZ
Was wir bereits wissen
Nach Startschwierigkeiten hat Jari Pasanen es den Zweiflern im Team der Iserlohn Roosters gezeigt. Am Mittwoch kommen die Eisbären Berlin.

Iserlohn.. Wenn er die zurück liegenden Wochen Revue passieren lässt, dann sieht Jari Pasanen Parallelen zu den letzten Spielzeiten: „Die Neuen tun sich schwer damit, dem Trainer zu glauben und seine Vorgaben umzusetzen“. Das System der Roosters zu verinnerlichen, ist offenkundig gar nicht so einfach, und weil es Zweifler gab, ob man auf diese Weise Erfolg haben könne, wurde der Coach schon ungeduldig. Doch jetzt stimmt die Richtung, und dass seine Marschroute erneut aufzugehen scheint, erfüllt ihn mit Genugtuung. Eishockey

Vor dem Gastspiel der Berliner Eisbären an diesem Mittwoch sieht Pasanen endlich die gewünschte Struktur im Spiel. „Es ist sicher noch nicht perfekt, aber die Spieler zeigen mehr Geduld, sie verteidigen stabiler und damit wird auch die Offensive gefährlicher. Das System, so der Coach weiter, könne dabei wirksam unterstützen, weil jeder wisse, was er zu tun habe. „Wir laufen nicht kreuz und quer, machen weniger gravierende Fehler und nehmen auch nicht mehr so viele unnötige Strafzeiten“, nennt er wesentliche Faktoren des jüngsten Aufwärtstrends.

Aber er kann bald ein halbes Dutzend Spieler aufzählen mit keineswegs optimalem Fitnesszustand. Dass nominell nur der verletzte Luigi Caporusso nicht dabei ist, täuscht also über die weiter bestehenden Probleme hinweg.

Roosters mit Serie gegen Berlin

Pasanen wird gegenüber dem letzten Wochenende keine personellen Veränderungen vornehmen und damit Ashton Rome weiter zuschauen lassen. „Er soll erst mal eine Top-Fitness erreichen, und daran arbeitet er jetzt. Außerdem sehe ich keine Notwendigkeit, etwas zu ändern, denn wir haben zweimal sehr gut gespielt“. Eishockey

Beim Gast aus der Hauptstadt sieht der Roosters-Coach keine wesentlichen Veränderungen gegenüber der letzten Serie, er weiß, was auf seine Spieler zukommt. „Berlin ist lauffreudig, will den Gegner unter Druck setzen und seinen Ambitionen gerecht werden“. Bei sechs Punkten Rückstand zu Tabellenführer Köln hat das bisher nicht zur vollen Zufriedenheit geklappt, und wer als Titelaspirant gerade beim Neuling verloren hat, dürfte unter Druck stehen.

Bei den Berlinern, die am 1. und 8. November im Achtelfinale der Champions League auf Titelverteidiger Göteborg treffen, macht Manager Peter John Lee die Zusatzbelastung auf dieser Bühne mitverantwortlich für die Niederlagen in der DEL. Die Roosters haben im übrigen ihre letzten drei Heimspiele gegen die Eisbären gewonnnen. Gelingt der vierte Sieg in Folge?