Die Roosters stehen vor einem Schlüsselspiel
13.02.2012 | 19:13 Uhr 2012-02-13T19:13:00+0100
Iserlohn. Iserlohns heutiger Gast Augsburg ist ein direkter Mitbewerber im Kampf um Play-off-Platz zehn in der DEL
Nach der neuntägigen Länderspiel-Pause steht für die Iserlohn Roosters heute (19.30 Uhr) gleich ein Schlüsselspiel auf dem Programm. Die Sauerländer erwarten mit den Augsburger Panthern einen der beiden direkten Mitbewerber um jenen zehnten Rang, der gerade noch zur Teilnahme an den Vor-Play-offs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) berechtigt.
Da auch der andere unmittelbare Rivale, die Krefeld Pinguine, am 2. März noch am Seilersee aufkreuzt und die Waldstädter in den neun verbleibenden Partien der Hauptrunde fünfmal Heimrecht genießen, sagt Trainer Doug Mason ohne Umschweife: „Wir haben es selbst in der Hand. Wenn wir es nicht schaffen, ist es unsere eigene Schuld.“
Es geht eng zu in der Eliteklasse. Als Tabellenzwölfter liegen die Iserlohner bei 59 Punkten gleichauf mit Krefeld und nur einen Zähler hinter Augsburg. Auch einige davor platzierte Mannschaften und sogar die direkte Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale durch Position sechs (zurzeit Hamburg Freezers/65 Punkte) befinden sich noch nicht außer Reichweite, doch damit will man sich bei den Roosters zunächst einmal nicht befassen. Banden-Chef Mason stellt lieber eine einfache Rechnung auf: „Wenn wir aus den fünf Begegnungen zu Hause sämtliche 15 möglichen Zähler holen, ist alles klar.“
Eine bessere Ausgangsposition hat sich sein Team vor der Saisonunterbrechung verdorben, als es dreimal hintereinander verlor und in sechs Spielen nur einen Sieg schaffte. Besonders das 0:8 zuletzt beim EHC Wolfsburg war ein Tiefschlag. „Vielleicht haben wir diesen Weckruf gebraucht, um für Play-offs alles aus uns rauszuholen“, mühte sich Kapitän Robert Hock, dem Debakel etwas Positives abzugewinnen und fragte optimistisch: „Warum sollen wir keine Erfolgsserie starten können?“
Das müssen die Roosters zunächst weiter ohne Torwart Sebastien Caron versuchen, der seine Gehirnerschütterung noch nicht auskuriert hat und erneut durch Tero Leinonen ersetzt wird. Auch der Einsatz von Verteidiger Sean Blanchard (Adduktorenverletzung) ist gegen Augsburg unwahrscheinlich.
Doch in den Wochen der Wahrheit bis zum 11. März gelten keine Ausreden mehr.
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