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NHL-Tarifstreit: 8-Stunden-Gespräch ohne Ergebnis

07.11.2012 | 10:21 Uhr

Im Kampf um die Rettung der Saison hat auch ein 8-Stunden-Gespräch zwischen der Eishockey-Profiliga NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA am Dienstag noch keine Einigung erbracht.

New York (SID) - Im Kampf um die Rettung der Saison hat auch ein 8-Stunden-Gespräch zwischen der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA am Dienstag noch keine Einigung erbracht. Details wurden nicht bekannt. Beide Parteien verständigten sich jedoch darauf, die Sitzung am Runden Tisch am Mittwoch fortzusetzen.

"Die Liga wird keine substanziellen Einzelheiten unserer Diskussion bekannt geben, zumal wir am Mittwoch erneut tagen", teilte der stellvertretende NHL-Commissioner Bill Daly in einer Erklärung mit.

Die Saison hätte ursprünglich am 10. Oktober beginnen sollen. Mangels einer Einigung wurden bereits alle Spiele bis zum 30. November abgesagt. Am vergangenen Freitag wurde auch das für den Neujahrstag angesetzte Winter Classic, das traditionelle Freiluftspiel, zwischen den Detroit Red Wings und den Toronto Maple Leafs vor erwarteten 110.000 Zuschauern als Folge des Arbeitskampfes gestrichen.

Seit dem 15. September sind die NHL-Profis von ihren Klubs ausgesperrt, weil sich beide Seiten nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten. Es geht um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 3,3 Milliarden Dollar.

Mehr als hundert NHL-Profis spielen derzeit für europäische Klubs, auch für deutsche Vereine. Bereits in den Spielzeiten 1994/95 und 2004/05 hatten sich Liga und Spielergewerkschaft nicht auf einen Arbeitsvertrag einigen können. Beim ersten Lockout fiel nur ein Teil der Saison aus, 2004/05 wurde die gesamte Spielzeit abgesagt.

sid

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