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Eishockey

Härtere Strafen für gefährliche Checks

28.12.2012 | 17:35 Uhr

Die Deutsche Eishockey Liga will im neuen Jahr die Gesundheit ihrer Spieler stärker schützen. Ab Januar 2013 werden gefährliche Checks von den Schiedsrichtern härter bestraft.

Köln (SID) - Die Deutsche Eishockey Liga will im neuen Jahr die Gesundheit ihrer Spieler stärker schützen. Ab dem 1. Januar 2013 werden gefährliche Checks von den Schiedsrichtern härter bestraft. Darauf einigten sich die sportlichen Leiter aller 14 DEL-Klubs.

"Wir haben lange diskutiert und wollen damit demonstrieren, dass die Gesundheit der Spieler an erster Stelle stehen muss", sagte Jörg von Ameln, Spielbetriebsleiter der DEL: "Es geht vor allem darum, gefährliche und rücksichtslose Aktionen aus dem Spiel zu nehmen. Hierfür haben wir weitere Maßnahmen definiert."

In Zukunft werden Angriffe auf einen Gegenspieler, die aus dem toten Winkel gestartet werden und den Kontrahenten unvorbereitet treffen, gemäß der Regel für "unerlaubten Körperangriff" bestraft. Die Schiedsrichter können für die gefährlichen Checks sogar eine Matchstrafe aussprechen.

Zudem sollen Spieler, die in den letzten zehn Minuten des Schlussdrittels oder in einer Verlängerung eine Schlägerei einseitig beginnen, härter sanktioniert werden.

Bereits zu Beginn der laufenden Saison hatte die DEL ähnliche Strafen für Checks gegen den Kopf und den Nackenbereich beschlossen. Grund dafür war die Häufung von schweren Gehirnerschütterungen und die damit verbundene lange Ausfallzeit der Spieler.

sid

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