Eishockey ist kein Publikums-Magnet mehr
14.04.2010 | 21:44 Uhr 2010-04-14T21:44:00+0200
Die vier Halbfinalisten der Eishockey-Playoffs sind nicht dazu geeignet, die Zuschauer-Massen von den Sitzen zu reißen. Hannover, Augsburg, Ingolstadt und Wolfsburg spielen momentan das beste Eishockey in Deutschland, doch die Scorpions aus Hannover haben damit im Halbfinale noch nicht einmal ihre eigene Arena ausverkauft.
Das ewige Jammern mancher Eishockey-Funktionäre, hierzulande zähle nur Fußball, Fußball und Fußball greift dabei allerdings zu kurz. Sicher hat der Fußball sich eine Ausnahmestellung erarbeitet, doch zeitgleich haben die Eishockey-Funktionäre kaum einen Fehler ausgelassen.
Das Spiel ist im Laufe der Jahre schneller und besser geworden, doch die Identifikations-Figuren fehlen. Früher kannte jeder Namen wie Gerd Truntschka, Udo Kießling, Lorenz Funk oder Karl Friesen. Heute muss jeder, der nicht gerade eingefleischter Fan von Hannover, Augsburg, Ingolstadt oder Wolfsburg ist, scharf nachdenken, wenn er nur ein paar Spielernamen nennen soll.
Das bekannteste Gesicht im deutschen Eishockey gehört Hans Zach. Der ist Trainer, 61 Jahre alt und verabschiedet sich am Ende der Saison in den Ruhestand. Keine guten Aussichten für die nächste Spielzeit.
11:10
Sehr geehrter Herr Birkhan. Sie gehen wohl nicht sehr oft in deutsche Eishallen. Es gibt in jedem Verein Identifikations-Figuren. Klar sind das nicht mehr unbedingt die großen Namen wie früher, aber das schmälert das interesse der Fans nicht im geringsten. Die Funktionäre sind es, die das deutsche Eishockey zu Grunde richten. Die WM-Eröffnung auf Schalke zu holen, zeigt, was der DEB drauf hat, obwohl in Köln DEL-Zentrale tagtäglich Steine gesucht werden, um sie dem DEB vor die Karre zu schmeißen. Die DEL lässt unseren Eishockeysport ausbluten. Wohl dem, der sein Team ab der 2. Liga abwärts postiert hat. Wie schön war die Zeit in der Eishalle am Seilersee, bevor man sich in die DEL gekauft hat. Schade um das tolle Hockey. Schade um das deutsche Eishockey!!!
12:50
Jedes Jahr ein neuer Modus, immer wieder neue Spieler. In den unteren Ligen weiß keiner so genau wo er in der nächsten Saison spielt, wenn übeerhaupt.Es gibt leider keine vernüftigen Strukturen im Eishockey. Vielleicht können die hohen Herren die Kurve noch kriegen, bevor Eishockey in Deutschland komplett den Bach runter geht.
Wir werden sehen was die WM im nächsten Monat bringen wird.
08:11
Der Artikel ist doch auch wieder typisch fürs Deutsche Eishockey, er ist nichts halbes und nichts ganzes!!!
Was dem Eishockey fehlt ist endlich mal eine Struktur und nicht das sich jede Saison der Modus ändert! Das gilt für die Liga wie auch für einen Pokalwettbewerb wenn es den denn wieder geben wird!
Alleine wenn man sich den Modus des Pokals aus dem letzten Jahr anschaut kann man ja nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen! Wer sich sowas bescheuertes ausdenkt gehört sofort in die Wüste gejagt!!!!
Und nun kommen wir zum wichtigsten Punkt, zumindest meiner Meinung nach!
Eishockey ist definitiv viel zu wenig im Free TV zu sehen! Sky macht das wirklich gut mit der Übertragung der DEL von der jeweiligen Spielauswahl an den Spieltagen mal abgesehen, aber das ist eben viel zu wenig!
Eishockey findest in der Berichterstattung kaum statt! Und das auch nicht in den großen Sportmagazinen die regelmäßig erscheinen. Hier muß sich dringend was ändern!!!