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Deutsche Eishockey-Liga

Sechzehn aus Neun

12.02.2012 | 18:54 Uhr
Sechzehn aus Neun

Düsseldorf. Im Hintergrund basteln die Verantwortlichen mit Hochdruck an der Zukunft der DEG für die Saison 2012/13. Mindestens 900 000 Euro gilt es zu gewinnen, um die nächste Spielzeit in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zu sichern. Das ist jedoch noch Zukunftsmusik. Gleichzeitig müssen die Eishockey-Cracks des aktuellen Kaders morgen (19.30 Uhr, Dome, live auf Eurosport) gegen die Eisbären Berlin eine erfolgreiche „Endspielphase“ einläuten. Seit Freitag befinden sich die Kufenflitzer wieder im Training.

Nach der Länderspielpause, die Patrick Reimer und Evan Kaufmann mit dem torlosen DEB-Team im weißrussischen Minsk verbrachten, stehen noch neun Matches auf dem Programm. Bislang haben die Rot-Gelben im Schnitt 1,49 Punkte in 43 Partien geholt und rangieren auf dem siebten Tabellenplatz. Einen Zähler hinter Platz sechs, dem vor Saisonbeginn ausgegebenem Minimalziel. Allerdings auch nur fünf Punkte vor dem Tabellenelften, dessen Position das Saison-Aus nach der Vorrunde bedeuten würde.

„Egal wie, wann und wo!“

„Aus den letzten neun Spielen haben wir sechzehn Punkte anvisiert. Egal wie, wann und wo!“, betont Trainer Jeff Tomlinson. Macht zum Endspurt einen hochgesteckten, wenn auch nicht unmöglichen Schnitt von 1,78 Zählern pro Partie.

Nach einer bislang turbulenten Spielzeit mit vielen Höhen und Tiefen soll im finalen Schlusssprint das Wort Ernsthaftigkeit in den Vordergrund rücken. „Jetzt wird es ernst. Die unteren Teams in der Tabelle werden jetzt alle mehr punkten als sonst. Und wir stecken mitten drin im Gewühl“, so Tomlinson. Um den Coach, kaum aus dem einwöchigen Urlaub bei der Familie in Siler City im US-Bundesstatt North Carolina zurück, tauchen indes neue Gerüchte auf.

Dass bereits ein Vertrag in Nürnberg unterschrieben sei, wohin es auch die Noch-Rot-Gelben Patrick Reimer, Marco Nowak sowie wahrscheinlich auch Connor James und Evan Kaufmann zieht, dementiert der 41-jährige Kanadier jedoch: „Ich sehe keine Not, jetzt eine Entscheidung zu treffen. Aber erstmal haben wir sportlich noch einiges zu tun.“

Zunächst will der Trainer die weiteren Zukunftsentwicklungen rund um die Brehm­straße abwarten. „Die Zeichen sind sehr positiv. Wir haben ja auch schon ein paar Spieler unter Vertrag. Ich weiß, dass ich irgendwann für Klarheit sorgen muss. Aber bestimmt nicht in den nächsten drei Tagen. Ich habe keine Eile“, so der Coach.

Mareike Scheer

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Kommentare
13.02.2012
00:30
Sechzehn aus Neun
von wolla | #1

Von seinen Spielern verlangte Tomlinson Klarheit in Wechselfragen. Das sollte für ihn selber auch gelten.
Allerdings würde ich einen Radikalschnitt begrüssen. Warum nicht Christian Brittig eine Chance geben?

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