Penaltys ohne Spezialisten
11.08.2009 | 20:05 Uhr 2009-08-11T20:05:00+0200Düsseldorf. In der kommenden Saison wird es einige Regeländerungen in der DEL geben. Ab 2010 schießt der Gefoulte selbst.
An zwei Regeländerungen werden sich Eishockey-Spieler und -Zuschauer in der neuen Saison gewöhnen müssen. Die DEL setzt dabei wieder einmal das um, was in Nordamerika schon praktiziert wurde. Ob so mehr Torgefahr entfacht wird?
Der „unerlaubte Weitschuss” geht künftig auf die Kondition. Die verteidigende Mannschaft, die auf dieses taktische Manöver setzt, darf im Anschluss an ein „Icing” nicht ihre Spieler auswechseln. Das wird seit vier Jahren in der NHL schon so gehandhabt.
„Nicht einfach
zu kontrollieren”
„Es ist allerdings nicht einfach zu kontrollieren, weil die Spieler versuchen werden, kurz vor dem Schiedsrichter-Pfiff die Bank zum Wechseln zu erreichen”, merkt DEG-Manager Lance Nethery an.
Saisoneröffnungsfeier der DEG findet am Samstag im "Stahlwerk" statt.
RAMSAY: Noch keine Neuigkeiten gibt es in der Personalie um Ryan Ramsay. Der Noch-DEG-Stürmer trainiert weiterhin bei den Rot-Gelben mit. Ein neuer Arbeitgeber ist für den Angreifer bislang nicht gefunden worden. Zwei DEL-Klubs sollen aber interessiert sein. Einer der Kandidaten sind die Hamburg Freezers.
PARTY: Am kommenden Samstag lädt die DEG zur Saisoneröffnungsfeier ins „Stahlwerk” an der Ronsdorfer Straße. Los geht's um 18 Uhr, Team und Trainer sind zwischen 19 und 21 Uhr vor Ort.
Auch eine zweite Regel aus der NHL und der American Hockey League wird mit dem DEL-Saisonstart am 4. September umgesetzt: Erhält eine Mannschaft eine Strafe, dann findet das anschließende Bully automatisch im Verteidigungsdrittel des bestraften Teams statt.
Für die Saison 2010/2011 sind drei weitere Regeländerungen vorgemerkt. Bei einer Penalty-Entscheidung des Schiedsrichters wird dann stets der gefoulte Spieler den Sololauf ausführen. Bisher konnten die Trainer bei einem Penalty in der regulären Spielzeit einen Spezialisten aufs Feld schicken.
Apropos Trainer: Im nächsten Jahr dürfen die Schiedsrichter auch Matchstrafen gegen Offizielle an der Bank verhängen. Heißt: Spielsperren sind auch für Trainer und die Assistenten möglich.
Eingriff in
die Spieluhr
2010 wird auch ins Geschehen auf der Spieluhr eingegriffen. Wenn ein Überzahltreffer fällt und der Schiedsrichter dabei gegen die Unterzahlmannschaft eine weitere Strafe angezeigt hat. Folge: Die bestrafte Mannschaft spielt in diesem Fall nach dem Gegentor weitere zwei volle Minuten in Unterzahl.
Bisher wurde bei dieser Spielsituation nur die angezeigte Strafe des Referees schlicht aufgehoben. Nun wird die erste (Rest-)Strafe eliminiert, die angezeigte volle Strafe indes dafür dem Unterzahlteam aufs Auge gedrückt.
20:55
jaja die deutsche nhl.... was für ein müll und das jedes jahr aufs neue, kein wunder warum die leute überall weg bleiben....kommt ja kaum noch einer klar drauf