DEG scheidet in Wolfsburg aus
03.04.2010 | 20:44 Uhr 2010-04-03T20:44:00+0200Nach einer 1:3-Niederlage ist die Saison für die Schützlinge von Trainer-Manager Lance Nethery überraschend vorzeitig beendet. Nur MacDonald traf zum zwischenzeitlichen 1:1 am Allerpark.
Wolfsburg. Keiner hatte ernsthaft daran geglaubt. Doch am Ostersamstag war um 19.33 Uhr die Eishockey-Saison für die DEG nach einer 1.3 (0:1, 1:1, 0.1)-Niederlage beim EHC Wolfsburg zuende. Nach der dritten Viertelfinalniederlage gegen die Grizzly Adams werden die Aufräumarbeiten zügig beginnen. Es werden ein neuer Trainer und Ersatzspieler für die abwandernden Leistungsträger MacDonald (Mannheim), Reid (voraussichtlich Rapperswil/Schweiz) und Traverse (Hamburg) gesucht.
Im letzten Saisonspiel musste Trainer Lance Nethery neben Patrick Reimer (Schulterverletzung) auch auf Evan Kaufmann verzichten. Der hatte sich beim 3:6 am Donnerstag am Knie verletzt und bestand den Aufwärmtest vor dem ersten Bully nicht. Murphy rückte deshalb zu Collins und Kreutzer, Tutshek für Murphy in die dritte Reihe zu MacDonald und Hinterstocker.
Drittel eins hielt die weitgehend ausgeglichen, vergab zwei Überzahlchancen, kassierte ein vermeidbares 0:1, als Holland, Holzer und Murphy dem EHC-Torjäger Magowan vor Keeper Aubin zu viel Freiraum gestatteten.
MacDonalds Ausgleich kurz nach Start des zweiten Drittels nach einem Distanzschuss von Traverse brachte nicht die erhoffte Sicherheit in die DEG-Aktionen. Die Gastgeber übernahmen wieder das Kommando, bekamen vier Überzahlsituationen, von denen Furchner eine nutzte. Keeper Aubin kam im Getümmel nicht rechtzeitig auf die Kufen, weil er von Center Reid behindert worden war.
Die DEG kämpfte zwar unverdrossen, hatte auch erneut durch Joseph Pfostenpech. Wolfsburg machte trotzdem den robusteren, selbstbewussteren Eindruck. Bei 19:4 Torschüssen im Miittelabschnitt hielt DEG-Keeper Aubin seine Farben im Spiel. Spätestens bei Milleys 3:1 war die Entscheidung gegen die DEG gefallen.
Für die Überraschung des Abends sorgten übrigens die Augsburger Panther, die bei Meister Eisbären Berlin mit 5:3 gewannen und vor dem vierten Match am Ostermontag mit 2:1-Siegen führen. Die Nürnberg Ice Tigers verkürzten in Hannover durch einen 5:2-Erfolg die Serie nach zwei Niederlagen auf 1:2.
Das Spiel in der Statistik:
Grizzly Adams: Jochen Reimer (Dshunussow); Martinovic, Traynor; Sloan, Rekis; Fischer, Alavaara; Wurm, Genze; Höhenleitner, Green, Morczinietz; Milley, Hospelt, Laliberte; Furchner, Ulmer, Magowan; Krestan, Sarno, Sulkovsky.
DEG: Aubin (Lange); Holland, Holzer; Traverse, Bazany; Caldwell, Harrington; Nowak; Courchaine, Reid, Joseph; Kreutzer, Collins, Murphy; Tutschek, MacDonald, Hinterstocker; Hofland.
Schiedsrichter: Bauer/Looker (ESC Höchstadt/Neusser EV).
Zuschauer: 3302.
Tore: 1:0 (15:46) Magowan (Ulmer, Furchner), 1:1 (22:06) MacDonald (Traverse, Joseph/5-4-Überzahl), 2:1 (30:38) Furchner (Ulmer, Magowan/5-4), 3:1 (46:35) Milley (Hospelt).
Strafminuten: Grizzly Adams 8, DEG 14.
Beste DEG-Spieler: Aubin (5 Punkte), MacDonald (3), Holzer (1).
Play-off-Stand: EHC – DEG 3:0, Wolfsburg damit im Viertelfinale.
15:55
Panzer, Ihr Verein ist doch bestimmt Krefeld, denn da kommen doch die Idioten her die nichts vom Hockey verstehen
Schickimann
15:54
Panzer, Ihr Verein ist doch bestimmt Krefeld, denn da kommen doch die Idioten her die nichts vom Hockey verstehen
Schickimann
17:37
Das finde ich SPITZE das die deg ausgeschieden
ist die werden NIE meister!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
12:20
vielen dank nethery gut geklappt mit dem kreiss rauswurf