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DEG raus ohne Applaus

10.12.2008 | 12:22 Uhr

Straubing. In Ingolstadt enttäuschend, in Straubing raus im Pokal-Viertelfinale: Die viertägige Bayern-Eishockey-Tour der DEG hat sich schlicht nicht gelohnt. Im Siegfalle gestern Abend im Eisstadion am Pulverturm hätten zumindest 10 000 Euro „Spesen” für das Halbfinale in Wolfsburg gewunken.

 Doch nach langer Führung zog das Team von Cheftrainer Harold Kreis bei den Straubing Tigers in einer nur mäßigen Partie mit 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 0:1) im Penaltyschießen den Kürzeren. Vor neun Tagen hatte man die Niederbayern im Dome noch sicher 3:1 besiegt.

Info
DEG II: drei Punkte, zwei Verletzte

Eishockey-Regionalliga: Iserlohner "Zweite" ging unfair zur Sache. Fischbuch und Maj an der Schulter verletzt.

Drei Punkte, aber auch zwei Schulterverletzte nahm die zweite DEG-Mannschaft gestern Abend beim ungefährdeten 8:2 (3:0, 2:2, 3:0)-Punktspielerfolg bei Eishockey-Regionalligist Iserloner EC II mit nach Hause.

„Der IEC ist einige Male sehr unfair zuwerke gegangen”, kritisierte DEG-Trainer Chris-toph Kreutzer. Dennis Fischbuch und Patrick Maj werden heute wohl zum „Doc” müssen. Thorsten Gries überragte mit fünf Toren. Neben Fischbuch trafen noch Diego Hofland und Roberto Maiellaro.

Die Punkterunde geht am Sonntag (18 Uhr, Brehmstraße) weiter. Gegner ist dann Nachbar Ratinger Ice Aliens.

Die immerhin 2703 Zuschauer sahen ein lahmes erstes Drittel. Auf Gäste-Seite ersetzte Ryan Ramsay im zweiten Block Rob Collins, der wegen seiner Adduktorenprobleme geschont wurde. Die beste der wenigen DEG-Einschusschancen hatte Brandon Reid, der freistehend aber an Keeper Markus Janka scheiterte (8.).

Auf der Gegenseite rettete Jochen Reimer in seinem ersten rot-gelben Pflichtspieleinsatz der Saison gegen Whitecotton (9.). Der umrühmliche Höhepunkt des ersten Durchgangs war ein ungestümer, unnötiger Bandencheck von Martin Hinterstocker gegen Calvin Elfring. Der Tigers-Verteidiger musste mit einer Gehirnerschütterung und mit einem Nasenbeinbruch vom Eis. Referee Martin Reichert schickte Hinterstocker per Matchstrafe in die Kabine. Freitag im DEL-Heimderby gegen Krefeld ist der ehemalige Rosenheimer trotzdem spielberechtigt.

Drittel zwei startete mit einem Paukenschlag. Brandon Reid nutzte einen Konter mit Vorlagengeber Shane Joseph nach nur 19 Spielsekunden zur Führung. Straubing mühte sich anschließend gegen eine defensiv ausgerichtete DEG ab, brachte aber selbst in Überzahl nicht allzu viel zustande.

Besser wurde es erst im Schlussdrittel. Da drückten die Niederbayern. Und kamen verdient zum Ausgleich. Brian Maloney wurde sechs Minuten vor dem Ende in Überzahl klug freigepasst. Und hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz gegen den fehlerlosen Jochen Reimer einzuschieben.

In der Verlängerung tat sich nichts, so dass die Penaltyversuche, drei auf jeder Seite, die Entscheidung herbeiführen musste. Und da war die DEG ohne ihre verletzten Experten Courchaine und Collins klar im Nachteil. Für Straubing verwandelten Whitecotton und, entscheiden, Billy Trew. Bei den Gäste verschossen Kaufmann und Reid. Der dritte Schütze konnte sich seinen Versuch dann sparen.

Chefcoach Kreis war vor der nächtlichen Busrückfahrt nach Düsseldorf trotzdem zufrieden: „Die Leistung mit nur acht Angreifern war in Ordnung.” Manager Lance Nethery sah es ähnlich: „Das Spiel war ok. Wir hätten das 2:0 machen müssen.” Kritischer ging Tigers-Trainer Bob Manno mit den Cracks ins Gericht: „Dem Match fehlte die richtige Intensität.”

Das Spiel in der Statistik

DEG: Jochen Reimer; Caldwell, Harrington; Ratchuk, Hedlund; Bazany, Holzer; Kaufmann, Reid, Joseph; Kreutzer, Ramsay, Patrick Reimer; Carciola, Tutschek, Hinterstocker.

Schiedsrichter: Reichert (EV Lindau); Zuschauer: 2703.

Tore: 0:1 (20:19) Reid (Joseph/4-4), 1:1 (53:57) Maloney (Trew, Canzanello/5-4-Überzahl), 2:1 (65:00) Trew (Penalty).

Strafminuten: Straubing 16, DEG 16 plus Matchstrafe (Hinterstocker/16. Min. wegen Check von hinten mit Verletzungsfolge).

Tobias Welck/Michael Ryberg

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Kommentare
10.12.2008
10:05
DEG raus ohne Applaus
von Martin Kempe | #1

Man sollte sich vor dem Abschicken eines Artikels wenigstens die Mühe machen, nachzusehen, wie sich die gegnerischen Spieler richtig schreiben, und nicht nach Gehör raten.
Der Mann heißt TREW nicht TRUE.

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