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DEG-Goalie Goepfert treibt bissige Haie zur Verzweiflung

28.09.2012 | 23:08 Uhr
DEG-Goalie Goepfert treibt bissige Haie zur Verzweiflung
Zeigte in Köln starke Paraden: DEG-Torwart Bobby Gopefert.Foto: imago

Köln.   Der Punkt-Erfolg auf der anderen Rheinseite trug gestern Abend einen Namen: Bobby Goepfert! Der DEG-Torsteher trieb den hochkarätig besetzten Angriff der Kölner Haie im 196. Rhein-Derby mit Dutzenden von spektakulären Paraden an den Rand der Verzweiflung.

Dank des 29-jährigen US-Amerikaners fuhren die DEG-Eishockeycracks am fünften Spieltag ihren fünften Punkt ein. Auch, wenn die Kufenflitzer um Kapitän Daniel Kreutzer nach der 2:3 (1:2, 0:0, 1:0, 0:1)-Verlängerungsniederlage zunächst mit hängenden Köpfen vom Eis schlitterten.

Als Trost sei erwähnt: Die finanziell doppelt so „schwer“ aufgestellten Haie warten noch immer seit dem 23. Januar 2008 auf einen glatten Derby-Sieg in eigener Halle.

Einbahnstraßen-Eishockey

Bobby Goepfert wurde von den KEC-Cracks gleich in den ersten zehn Spielminuten warm geschossen, ehe dessen Vorderleute erstmals auch KEC-Keeper Danny Aus den Birken warm schossen. Doch trotz des anfänglichen Einbahnstraßen-Eishockeys der Hausherren setzte das Brittig-Team den ersten Nadelstich. Nach einem katastrophalen Fehlpass eines Kölner Verteidigers in Person des schwedischen Nationalspielers Andreas Holmqvist mittig vor das eigene Gehäuse, stand Alex Henry auf einmal alleine auf weiter Flur vor dem Haie-Tor. So eine Chance ließ sich der 177-fache Ex-NHL-Haudegen natürlich nicht entgehen. Und schob die Scheibe eiskalt durch die „Hosenträger“ des Haie-Torstehers ein.

Die Freude über die Führung währte allerdings nur 19 Sekunden. Fast vom Bully weg ließ Ales Kranjc Bobby Goepfert mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel keine Chance. Dem nun flotteren Spielfluss der DEG tat dies jedoch keinen Abbruch. Die „jungen Wilden“ hatten sich nun an die Derby-Atmosphäre gewöhnt und hielten wie gewohnt kampfstark gegen die technische Überlegenheit des Gegners dagegen.

Kölner Powerplay als starke Waffe

In Überzahl deutete der Tabellenführer allerdings an, dass das Powerplay in dieser Spielzeit eine seiner größten Waffen werden könnte. Kaum saß mit Bernhard Ebner der erste DEG-Crack wegen Hakens auf der Sünderbank, schon erhöhten die Domstädter mit einer schnellen Passstafette noch vor der ersten Drittelpause auf 2:1.

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Doch mit zunehmender Spieldauer stellten die Rot-Gelben die Räume auf dem Eis immer besser zu und ließen die starken Techniker der Haie weitestgehend nicht zur Entfaltung kommen. Und kam doch mal ein Raubfisch durch das „Abwehr-Riff“, stand zwischen den Torstangen immer noch Goepfert.

Die große Frage lautete daher vor dem letzten Abschnitt: Würde die Luft bei der aufgrund von Verletzungen und Sperren arg dezimierten DEG-Mannschaft mit nur drei Sturmreihen bis zur Schlusssirene reichen? Die Antwort war ein klares „Ja“. Und Rückkehrer Niki Mondt ließ die Herzen seiner Truppe sowie die der über 500 mitgereisten Fans mit seinem Abstauber zum 2:2 höher schlagen.

Erster Derby-Faustkampf

Anschließend gab es dann, ganz wie es sich für ein Derby gehört, auch den ersten kleinen Faustkampf. Travis Turnbull bestrafte Haie-Stürmer Charlie Stephens für ein überhartes Einsteigen bei seinem Torwart Bobby Goepfert. Während dieser seine Farben anschließend weiter bis in die Verlängerung rettete.

DEG-Kapitän Daniel Kreutzer ärgerte sich: „Hätte uns vor dem Spiel jemand einen Punkt angeboten, hätten wir ihn dankend angenommen. Nach der Verlängerung ist die Enttäuschung trotzdem groß!“

Mareike Scheer

Kommentare
29.09.2012
02:58
DEG-Goalie Goepfert entnervte bissige Haie
von wolla | #1

Wahnsinn, was unsere DEG Jungs auf die Beine stellen. So klein der Etat ist, so groß ist das Kämpferherz!!

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2012-09-28 23:08
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