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DEG geht auch im Kellerduell gegen Grizzly Adams unter

16.12.2012 | 22:00 Uhr
DEG geht auch im Kellerduell gegen Grizzly Adams unter

Wolfsburg.  Die DEG hat die zehnte Niederlage aus den jüngsten Elf Partie kassiert. Am Sonntag unterlag das DEL-Team im Kellerduell bei den Grizzly Adams aus Wolfsburg mit 2:5. „So ein Spiel habe ich von meiner Mannschaft noch nicht gesehen", ärgerte sich Trainer Christian Brittig nach der Partie.

Die DEG erlitt Schiffbruch. Im Kampf gegen die Rote Laterne bei den Grizzly Adams aus Wolfsburg ging das Team von Trainer Christian Brittig mit 2:5 (0:2, 0:3, 2:0) unter und kassierte die zehnte Niederlage aus den jüngsten elf Auftritten . Bei 14:34 Torschüssen! Dabei erlebten die Vorletzten aus Niedersachsen keinesfalls eine Leistungsexplosion. Doch selbst in einem Kellerduell, in dem Körper- über Puckspiel triumphierte, zeichnete sich ab, dass die Rot-Gelben sich einzig mit ihrem Kampfgeist aber einem technisch limitierten Kader schwer tun, in der DEL mithalten zu können. 14 Punkte beträgt der Rückstand bereits auf den letzten Play-off-Rang zehn.

Wolfsburg erspielte sich gegen DEG zahlreiche Chancen

„So ein Spiel habe ich von meiner Mannschaft noch nicht gesehen. Zwei Drittel haben wir so schlecht gespielt wie vorher in 27 Partien nicht. Ich hoffe, das war für mein Team eine Lehre!“ kritisierte Trainer Christian Brittig.

Nach den Ausfällen von Thomas Gödtel (ausgerenkter Rückenwirbel) und Manuel Strodel (Verdacht auf Schultereckgelenkssprengung) füllte der Coach sein Team mit zwei Nachwuchscracks auf. So kamen der 18-jährige Junioren-Nationalspieler Eric Stephan und der 17-jährige Verteidiger Cornelius Krämer aus dem DNL-Team zu ihren DEL-Debüts.

Doch bereits in den ersten zehn Minuten zahlten die „jungen Wilden“ mit nun nur noch einem Altersdurchschnitt von 23,85 Jahren bei ihrem Angstgegner in Wolfsburg Lehrgeld. In der Autostadt gab es bereits in den jüngsten acht Duellen sieben Niederlagen. Gestern hagelte es erneut gleich zu Beginn Chancen im Minutentakt für die Hausherren. Logische Konsequenz: Ein 0:2-Rückstand nach gerade einmal 7:36 Spielminuten. Erst eine fünfminütige Überzahl nach einer Matchstrafe wegen eines angedeuteten Kopfstoßes von Justin Mercier brachte die Rot-Gelben zumindest halbwegs in die Partie. Doch wie schon bei der 2:3-Niederlage gegen die Kölner Haie am Freitag, ließ das Brittig-Team diese große Chance erneut ungenutzt. Mehr als ein abgefälschter Pfostentreffer sprang nicht heraus.

Doppeschlag am Ende der Partie konnte DEG nicht mehr retten

Und hat man kein Glück, kommt auch noch Pech hinzu. Dem 3:0 durch Matt Dzieduszycki ging ein unerlaubter Weitschuss voraus. Alles protestieren seitens DEG-Kapitän Daniel Kreutzer half jedoch nicht. Als dann auch noch das 4:0 in Unterzahl fiel, war das Spiel bereits in der 26. Spielminute vorentschieden. Denn während die Rot-Gelben im zweiten Drittel kaum Torchancen herausspielten, legte Milley mit der Pausensirene das 5:0 nach. Im Schlussdurchgang hatten die Hausherren dann ein Einsehen. Doch der DEG-Doppelschlag innerhalb von 17 Sekunden kam am Ende zu spät.

Mareike Scheer


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