Drei Klubs in Königsklasse des Handballs

Krakau..  Die Hoffnungen des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg auf einen Startplatz in der Champions League haben sich zerschlagen. Die deutschen Vertreter in der Königsklasse werden in der kommenden Saison Meister THW Kiel (im Bild Trainer Alfred Gislason), die zweitplatzierten Rhein-Neckar Löwen und die drittplatzierte SG Flensburg-Handewitt. Das gab der Europäische Verband EHF bekannt. Magdeburg muss im EHF-Pokal antreten. Deutschland ist die einzige Nation mit drei Champions-League-Teilnehmern. Zwei dieser Plätze waren garantiert, zudem hatten sich Flensburg und Magdeburg beworben.

In seiner Sitzung im polnischen Krakau legte die EHF-Exekutive die insgesamt 28 Mannschaften fest, die in einem neuen Modus antreten. In der „ersten Liga“ der Königsklasse, zwei Achtergruppen, spielen die 16 Topmannschaften Europas - darunter alle drei deutschen Vertreter. In den Gruppen C und D treten jeweils sechs Mannschaften an. Für diese beiden Gruppen stehen elf der zwölf Teilnehmer fest, der letzte Startplatz wird in einem Qualifikationsturnier vor dem Saisonstart ermittelt.

Zahl der Spiele erhöht sich

Die beiden Sieger der Gruppen A und B ziehen nach insgesamt 14 Gruppenspieltagen direkt ins Viertelfinale ein. Die Mannschaften, die diese Gruppen auf den Plätzen zwei bis sechs beenden, qualifizieren sich genauso wie die beiden Sieger der Gruppen C und D fürs Achtelfinale. Die Sieger dieser sechs Achtelfinalpaarungen ziehen ins Viertelfinale ein. Durch den neuen Modus erhöht sich die Zahl der Spiele - zuvor waren nur 24 Mannschaften in vier Gruppen am Start.

Die Gruppenauslosung findet am kommenden Freitag in Wien statt. Dort werden auch die Gruppen für die Frauen-Champions-League ausgelost. In diesem Wettbewerb ist Meister Thüringer HC der einzige deutsche Vertreter.