Diskussion um Sehkraft und Schussel-Schumi - „Es wird Zeit“
25.09.2012 | 07:18 Uhr 2012-09-25T07:18:00+0200
Singapur. Die einen spekulieren über eine mögliche Sehschwäche, die anderen wundern sich über den "Schussel-Schumi": Rekordweltmeister Michael Schumacher ist für viele Weggefährten in der Formel 1 derzeit ein Rätsel. Ein Kommentar.
Haben wir sie nicht alle diese klaren Anzeichen, dass die Augen schlechter werden, die Erinnerung nachlässt? Die Begleiterscheinungen des Älterwerdens sind eben kaum zu überwinden, weder mit außergewöhnlichem Einsatz noch mit besonderem Enthusiasmus. Keiner bringt die Zeit zum Stillstehen, auch Weltmeister nicht. Insofern verwundern Michael Schumachers wiederholte Aussetzer , die seine aktive Phase immer erschwerender begleiten, keinen mehr. Nur der 43-Jährige trägt eine andere Verantwortung, eine gefahrvolle. Er fährt Formel-1-Rennen. Ein Wettbewerb für deutliche jüngere Rennfahrer. Wann versteht das Schumi endlich, dass er da nicht mehr dazugehört?
Das ist der peinliche Trotz des Rekord-Weltmeisters. Einer, der alles gewonnen hat und zielgerecht 2006 aufhörte. Doch aus dem Karriereende wurde ein unverständlicher Un-Ruhestand. Wie die Phasen als Ferrari-Testfahrer bewiesen. Und dann 2010 sogar die Rückkehr in die Königsklasse mit dem Anspruch, Mercedes in drei Rennzeiten die geforderte Titelreife zu verleihen. Ein nunmehr gescheitertes Unterfangen. Kein Wunder, dass Ehrenerklärungen für einen Fortbestand des Arbeitsverhältnisses Schumi/Silberpfeil nur Makulatur sind. Wenn Lewis Hamilton will, dürfte die Zeit eines Idols vorbei sein. Allein, weil dessen Blickwinkel eingeschränkt ist. Deshalb hat er wohl auch den richtigen Zeitpunkt verpasst.

15:25
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09:27
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18:25
Diesen Artikel möchte wohl Niemand im Detail kommentieren, das ist einfach nur "Wirres Gerede"!
16:32
Selten so einen Humbug gelesen. Im Interview nach dem Rennen hat er gesagt, dass er schon vor dem 100-Meter-Board angefangen hat zu bremsen (das ist früh), aber das Auto hat nicht vernünftig verzögert. Dann hat er wahrscheinlich weiter durchgetreten und die Räder haben blockiert. Ab dann ist man nur noch Passagier. Das hat mit der Sicht mal rein gar nichts zu tun.
Und dass man mit über 40 aufs Altenteil gehört, ist genau so engstirnig. Fahrer wie Fangio und Giuseppe Farina haben mit 46, 47 Jahren noch Rennen gewonnen, zu einer Zeit, als F1 um das Vielfache gefährlicher war als heute.
Zu guter Letzt muss man noch in den Kommentaren lesen "wenn man Pleite ist muss auch ein Schumi sich der Lächerlichkeit preisgeben".... hust... Schumacher ist über 600 Millionen Euro schwer und bei weitem der reichste Fahrer.
13:27
Dafür, dass Schumi mit dem gescheiterten Comeback sein ganzes Renommee aufs Spiel setzt, kann die WAZ aber nichts.
Früher war Schumi nicht geliebt, aber repektiert.
Jetzt ist der Respekt der Häme gewichen.
Und wenn er nicht endlcih die Reißleine zieht, wird irgendwann Mitleid draus. Und das kann er wohl am wenigsten ertragen.
12:36
...ist schon wieder Sommerloch oder was soll der Quark ?
11:32
wenn man Pleite ist muss auch ein Schumi
sich der Lächerlichkeit preisgeben
siehe auch Gottschalk
11:29
Absoluter Nonsens der Text, da kann wohl einer den Schumi nicht leiden und Versucht den Bremsfehler auf das Alter zu schieben.
lol
11:16
Die Luftwaffe "grounded" ihre mit Millionen-Aufwand ausgebildeten Jet-Piloten mit 41 (!!). Das machen die nicht ohne Grund. Die Reaktionszeiten werden einfach länger. Merkt doch jeder über 40 an der eigenen Person. Erfahrung und Besonnenheit können das nur zu einem Teil ausgleichen.
http://www.welt.de/print-welt/article419287/Luftwaffen-Piloten-gehoeren-mit-41-Jahren-zum-alten-Eisen.html
Zu einem F1-Piloten sehe ich da keinen großen Unterschied.
10:15
Wer einen Rennfahrer der in diesem Jahr in Monte Carlo die Pole-Position eingefahren hat zum alten Eisen abstempeln will, sollte besser über den Rammelchampion des Bergerhausener Kaninchenzüchtervereins schreiben, es sei denn, er stößt auch hier an die Grenzen seines Sachverstandes.
Also, halt Dich dran ...