Dirk Nowitzki steht in den Playoffs gewaltig unter Druck

Houston..  Dirk Nowitzki starrte nach dem nächsten Rückschlag in der Playoff-Serie gegen den Texas-Rivalen aus Houston einfach nur noch ins Leere. Mit einem Handtuch über den Schultern verfolgte der deutsche Star in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga die letzten Szenen der 99:111-Niederlage bei den Rockets. „Wir haben offensiv nichts wirklich zustande gebracht“, sagte Nowitzki nach der Partie frustriert. Durch die zweite Pleite im zweiten Spiel stehen die Mavs in der Best-of-Seven-Serie bereits gewaltig unter Druck.

In 94 Prozent solcher Fälle schied das in Rückstand liegende Team in den Playoffs am Ende aus. Allerdings macht der Blick in die Statistik auch ein wenig Mut. Mit dem Würzburger lagen die Texaner bislang siebenmal mit 0:2 in der K.o.-Runde zurück, zweimal konnten sie die Serie noch drehen. Zuletzt gelang dieser Kraftakt 2005, beim 4:3-Erstrundensieg über den aktuellen Gegner Houston

Auch Nowitzki hatte einen gebrauchten Tag erwischt und kam auf für seine Verhältnisse mickrige zehn Punkte. „Ich bin heute einfach nicht in den Rhythmus gekommen, ich weiß auch nicht, warum. Ich hatte leider heute nicht den Touch“, sagte der Kapitän, der nur bei katastrophalen drei von 14 Versuchen aus dem Feld traf.