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Die Irrtümer des Ralf S.

27.12.2007 | 22:20 Uhr

Wie die Formel 1 "Schumacher-frei" wurde

Für jeden Journalisten, der sich in den letzten Monaten nach seinen Plänen für 2008 erkundigte, hatte Ralf Schumacher eine Standard-Antwort auf Lager. "Ich werde auch im nächsten Jahr in einem Formel-1-Auto sitzen", sagte er dann stets. Und: "Macht Euch um meine Zukunft keine Sorgen."Als ob sich irgendjemand darum Sorgen gemacht hätte! Mit seiner Jahresgage von 17 Millionen Dollar bei Toyota war der "kleine" Schumacher schließlich der höchstbezahlte Hinterher-Fahrer der Formel-1-Historie und zählte selbst Jahre nach seinem letzten Grand-Prix-Sieg noch zu den Größtverdienern in dieser Branche der fürstlichen Gagen.Doch das war nur die eine von seinen völligen Fehleinschätzungen. So wenig Sorgen sich jemand um Ralf Schumacher machte, so wenig Platz blieb für 32-jährigen Kerpener in der höchsten Motorsport-Kategorie für die kommende Saison. Und noch ein Irrtum: Von der Trennung von seinem alten Manager Willi Weber und dem Engagement des österreichischen TV-Experten Hans Mahr versprach sich Schumacher jr. eine bessere Vermarktung seiner selbst. In Wirklichkeit jedoch hat Mahr höchstens das Karriere-Ende des "kleinen" Schumacher beschleunigt. So kann man sich eben täuschen! 3. Sportseite w.bruehl@nrz.de

WALTER BRÜHL

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