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Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache - gegen Bergmann

24.10.2012 | 18:35 Uhr
Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache - gegen Bergmann
Bochums Sportvorstand Jens Todt (l.) steht hinter Trainer Andreas Bergmann - aber wie lange noch?Foto: Getty Images

Bochum.  Der VfL Bochum steht nach der 0:2-Niederlage gegen Hertha BSC Berlin auf dem Abstiegs-Relegationsplatz der 2. Bundesliga. Das führt unweigerlich auch zu Diskussionen um den Trainer. Ist Andreas Bergmann noch der Richtige für den VfL? DerWesten-Mitarbeiter Sebastian Weßling sagt: Nein, die Ergebnisse sprechen gegen Bergmann.

Sechs sieglose Spiele in Folge und neun Punkte aus zehn Spielen - es ist wahrlich keine Erfolgsbilanz, die der VfL Bochum bislang präsentieren kann. Und dafür ist nun mal die sportliche Leitung und in erster Linie der Trainer verantwortlich.

Natürlich hat Andreas Bergmann im Verein noch immer viele Fürsprecher, unter anderem Torwart und Kapitän Andreas Luthe. "Auch wenn die Ergebnisse eine andere Sprache sprechen: Mit Bergmann sind wir auf dem richtigen Weg", sagte er nach dem 0:2 gegen Hertha BSC Berlin. Doch dieser Weg scheint derzeit nur in eine Richtung zu führen: in die Drittklassigkeit.

Die Hoffnungen auf eine Wende schwinden

Es ist schließlich keine böse Laune des Schicksals, die den VfL auf den Relegationsplatz geführt hat, es gibt sportliche Grüne: etwa die geradezu groteske Abschlussschwäche und haarsträubende Fehler in der Defensive. Bisher konnten die Verantwortlichen zwar mit Fug und Recht auf die ordentlichen spielerischen Darbietungen verweisen, die Leistung gegen die Hertha aber war ein Offenbarungseid – 2:19 Torschüsse notierten die Statistiker, was den Hoffnungen auf eine Wende unter Bergmann einen herben Dämpfer versetzt haben dürfte.

Andreas Bergmann mag bei Vorstand und Mannschaft großen Rückhalt genießen, aber am Ende zählen eben die Ergebnisse und die sprechen, da hat Andreas Luthe recht, eine klare Sprache – allerdings gegen den Trainer. Misst man Bergmann an diesen Ergebnissen, kann es nur einen Schluss geben: Die Zeit des Übungsleiters beim VfL Bochum ist abgelaufen.

Pro
Ein Umbruch funktioniert selten über Nacht

Der VfL Bochum steht nach der 0:2-Niederlage gegen Hertha BSC Berlin auf dem Abstiegs-Relegationsplatz der 2. Bundesliga. Das führt unweigerlich auch zu Diskussionen um den Trainer. Ist Andreas Bergmann noch der Richtige für den VfL? Reviersport-Redakteur Elmar Redemann sagt: Ja, ein Trainerwechsel...

 
 
Contra
Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache - gegen Bergmann

Der VfL Bochum steht nach der 0:2-Niederlage gegen Hertha BSC Berlin auf dem Abstiegs-Relegationsplatz der 2. Bundesliga. Das führt zu Diskussionen um den Trainer. Ist Andreas Bergmann noch der Richtige für den VfL? DerWesten-Mitarbeiter Sebastian Weßling sagt: Nein, die Ergebnisse sprechen dagegen.

Sebastian Weßling


Kommentare
25.10.2012
14:09
Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache - gegen Bergmann
von VfL-Bo-Ost | #5

Herr Weßling, ein guter Artikel, meiner Meinung nach.
Nüchtern analysiert, komme zu dem selben Schluß.

derart nüchtern-objektive Artikel (es sind ja alles Fakten - Punkteausbeute,5 Tore)
wünsche ich mir mal öfters zu lesen . Und nicht die pausenlose Hofberichterstattung von Hr. Eckhart zB - alles pro AB/JT. Bis in den Abgrund.

25.10.2012
11:31
Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache - gegen Bergmann
von the-fan | #4

Wenn es nur die Ergebnisse dieser Saison wären, hätte ich gesagt gibt dem Mann doch Zeit. Aber schaut man sich die Saisonübergreifende Bilanz an, gibt es keine Argumente mehr für Bergmann. 24 Ligaspiele im Jahr 2012. 5 Siege, 6 Unentschieden und 13 Niederlagen. Wir schießen weniger als ein Tor pro Spiel und verlieren mehr als die Hälfte der Spiele. Trotz der Tatsache, dass Bergmann sowohl im Winter als auch im Sommer die Mannschaft vorbereitet hat.
Es kann keinen Zweifel daran geben, dass er gescheitert ist.

24.10.2012
21:13
Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache - gegen Bergmann
von sonstwer | #3


Bergmann ist nicht alleine für die sportliche negative Entwicklung verantwortlich.
Den gleichen Anteil an der Talfahrt trägt Jens Todt.
Bei beiden läuft angeblich der Vertrag am Saisonende aus.

Eine vorzeitige Trennung wäre nicht übermäßig teuer.

Teurer wäre ein weiter Verlust der restlichen Fans und die Drittklassigkeit.

Das Problem an der ganzen Sache ist somit der Aufsichtsrat.
Der nächste Schuss (Trainer und Manager, evtl. auch in Personalunion) MUSS sitzen.

Ein einziges AR-Mitglied hat die sportliche Kompetenz so eine Entscheidung zu treffen. Das ist Martin Kree. Alle anderen haben (mit Verlaub) vom Fussball fast keine bis sehr wenig Ahnung.

Der von vielen hier geforderte P.N. kann keine langfristige Alternative sein.
Aber kurzfristig eine Mannschaft pushen, um den Klassenerhalt zu sichern, ist eine seiner Stärken. Danach könnte er ins Managment und ein junger und hungriger Trainer mit Fachwissen und Regionalität als Trainer fungieren.

Aber so kann es nicht weiter gehen !!!

24.10.2012
20:24
5 Tore in 10 Spielen
von Achernar | #2

sagen alles. Bergmanns Zeit ist längstens abgelaufen. Schon nach der desastösen Vorbereitung mit diversen Niederlagen gegen unterklassige Gegner konnte man den Verlauf der Saison erahnen.

Und zum "Pro"-Kommentar: klar ist es finanziell unglücklich, aber der sinkende Zuschauerschnitt und ein drohender Ansturz in die 3. Liga wiegen nun wahrlich schwerer. Das muss sich der VfL halt noch leisten; zumal beim aktuellen Schuldenstand eine Trainerentlassung nur noch sehr geringen Anteil haben dürfte...

24.10.2012
19:46
Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache - gegen Bergmann
von dete48 | #1

auch hier alles gesagt: an ergebnissen wird man gemessen, aber auch an seinen eigenen aussagen! und 5 tore und die magere punktausbeute sprechen für sich! auch wenn herr luthe meint das man besser spielt als letztes jahr,was ich für ein gerücht halte, muss man dazu sagen, das andere aber besser geworden sind, und dann reicht das eigene vermeintlich besser sein NICHT!
in meinen augen gehts denen zu gut wenn man aussagt das man auf dem richtigen weg sei, denn dieser weg sieht so aus, abstiegsplatz! wer dann noch sagt man sei auf dem guten wege, der sollte meiner meinung nach nicht mehr auflaufen.

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