Deutsche Ski-Damen fahren weiter hinterher

Kühtai..  Barbara Wirth vergoss nach ihrem schnellen Slalom-Aus noch an der Piste bittere Tränen, Christina Geiger war im Zielraum kaum besser gelaunt. „Das war leider immer noch nicht das, was ich kann, das weiß ich selber. Aber es fehlt halt einfach noch das Selbstvertrauen“, konstatierte die 24-Jährige, die beim Weltcup-Torlauf am Montag im Tiroler Kühtai als beste deutsche Skirennfahrerin nur Platz 23 ergatterte.

Auch knapp einen Monat vor den Weltmeisterschaften in den USA hat außer Viktoria Rebensburg keine deutsche Alpin-Dame die Norm für das Großereignis erfüllt. In der ersten Saison nach dem Rücktritt der überragenden Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch werden die Aussichten immer trüber.

„Wir fahren im Wettkampf nicht gut genug. Deshalb müssen wir uns auch mit der Kritik auseinandersetzen, das ist im Sport immer mal drin“, sagte Wolfgang Maier, Alpinchef des Deutschen Skiverbandes. „Das Damen-Team ist im Slalom schon in einem richtigen Tief“, stellt er fest. „Wir wussten, dass die Saison nicht so einfach wird.“