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Weltcup Willingen

Deutsche Adler glänzen

07.02.2010 | 02:15 Uhr
Weltcup-Skispringen in Willingen 2010: Michael Neumayer hat ein tolles Comeback geschafft.
Weltcup-Skispringen in Willingen 2010: Michael Neumayer hat ein tolles Comeback geschafft.

Die deutschen Adler sind wieder da! Sie glänzen beim Weltcup-Springen in Willingen.

Hoffnungsvolles Comeback der deutschen Skispringer in Willingen: Eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele in Vancouver sorgten Michael Neumayer (264,5 Punkte) als Dritter, Michael Uhrmann als Zehnter (Rastbüchel/250,5) und Martin Schmitt als Elfter (Furtwangen/246,2) mit ihren konstant guten Sprüngen für Euphorie bei der Skisprung-Party im Sauerland. Allerdings fehlte ein Großteil der Konkurrenz aus Finnland, Japan, der Schweiz oder Polen. Viele Springer sind schon auf dem Weg nach Vancouver.

Neumayer zurück auf dem Podest

Michael Neumayer schaffte vor 16.025 Fans erst zum zweiten Mal in seiner Karriere den Sprung auf das Podest. Sieger im Einzelspringen des Finales der FIS-Team-Tour wurde der Österreicher Gregor Schlierenzauer nach Sprüngen von 142,5 und 137,5 m (273,7). Der 20-jährige wiederholte seinen Erfolg vom vergangenen Jahr in Willingen. Platz zwei erkämpfte sich der Norweger Anders Jacobsen (269) vor dem nervenstarken Neumayer.

"Es war eine Riesengaudi hier zu springen. Die Form kommt rechtzeitig vor Olympia. In Vancouver rechnen wir uns nun als Mannschaft einen Podestplatz aus. Die Team-Tour ist für uns sehr wichtig mit den drei Stationen in Deutschland", sagte Michael Neumayer.

Schlierenzauer helfen Handwerker

Sieger Gregor Schlierenzauer gab zu: "Ich hatte Probleme mit der Bindung. Gott sei Dank war ein Handwerkskasten zur Stelle und man hat mir bei der Reparatur helfen können. Es war eine große Herausforderung für mich, die Konzentration zu behalten. Der Wettkampf war eine tolle Motivation."

Und Deutschlands Bundestrainer Werner Schuster meinte: "Bisher sind wir gemeinsam marschiert, hier und heute ist mit Michael Neumayer einer vorweg marschiert. Wir haben vorher gesagt, dass wir die Team-Tour von Anfang bis zum Ende bestreiten weden, um aus dem Wettkampf heraus Olympia zu bestreiten. Bei uns stellen sich Form und Ergebnisse rechtzeitig ein."

Hartwig Sellmann

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