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Der letzte Kaiser

27.11.2009 | 12:05 Uhr
Die vielleicht bitterste Stunde für Franz Beckenbauer. Mit Torwart Hans Tilkowski, Wolfgang Weber (li.), Lothar Emmerich (2.v.li.) und Uwe Seeler (2.v.re.) schleicht Beckenbauer 1966 nach der Niederlage im Endspiel von Wembley bedröppelt vom Platz.
Die vielleicht bitterste Stunde für Franz Beckenbauer. Mit Torwart Hans Tilkowski, Wolfgang Weber (li.), Lothar Emmerich (2.v.li.) und Uwe Seeler (2.v.re.) schleicht Beckenbauer 1966 nach der Niederlage im Endspiel von Wembley bedröppelt vom Platz.

Franz Beckenbauer wird 65. Eine beispiellose Karriere in Bildern.

Als Fußballer und Trainer hat Franz Beckenbauer alles erreicht, was man erreichen kann. Als Funktionär holte er die Weltmeisterschaft nach Deutschland. Am 11. September 2010 feiert die Lichtgestalt des deutschen Fußballs den 65. Geburtstag. Ein Leben voller Höhepunkte.

Franz Beckenbauer in Zahlen

Als aktiver Spieler

1964 - 1977: FC Bayern München (427 Spiele/60 Tore)

1965: 2 Spiele für die B-Nationalmannschaft

1965 - 1977: 103 A-Länderspiele (14 Tore)

1977 - 1980: Cosmos New York (105/19)

1980 - 1982: Hamburger SV (28/0)

1983: Cosmos New York (27/2)

Erfolge: Weltmeister (1974), Europameister (1972), Weltpokal-Sieger (1976), Europapokalsieger der Landesmeister (1974, 1975, 1976) und der Pokalsieger (1967), DFB-Pokal-Sieger (1966, 1967, 1969, 1971), Deutscher Meister (1969, 1972, 1973, 1974, 1982), US-Meister (1977, 1978, 1980)

Als Trainer

1984 - 1990: A-Nationalmannschaft Deutschland

1990 - 1991: Olympique Marseille

1994: FC Bayern München

1996: FC Bayern München

Erfolge: Weltmeister (1990), UEFA-Pokal-Sieger (1996), Deutscher Meister (1994)

Als Funktionär

25. November 1991 bis 14. November 1994: Vizepräsident des FC Bayern München

14. November 1994 bis 27. November 2009: Präsident des FC Bayern München

Außerdem: Vorsitzender des Organisationskomitees (OK) für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, Vizepräsident des deutschen Fußball-Bundes (DFB)

Auszeichnungen (Auswahl)

Silbernes Lorbeerblatt (1966, 1967), Bambi (1986, 1990, 1995, 2000, 2005), Ehrenspielführer der Nationalmannschaft (1982), Platz 3 bei der Wahl zum "Weltfußballer des 20. Jahrhunderts" (1999), Großer Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (2006), Auszeichnung "Genie des Weltfußballs" (2007), Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports (2008)

Privates

Geboren am 11. September 1945 in München-Giesing als Franz Anton Beckenbauer. Seine Vereine in der Jugend waren der SC 1906 München (1951 bis 1959) und Bayern München (1959 bis 1964). Er war dreimal verheiratet. Er hat fünf Kinder und acht Enkel.

Und sonst?

Beckenbauer nahm 1966 die Single "Gute Freunde kann niemand trennen" auf. 1971 spielte er in der TV-Komödie "Olympia-Olympia" mit. Zusätzlich arbeitet er als Kolumnist einer Zeitung und ist regelmäßig als TV-Experte bei Bundesliga-, Länder- oder Europapokalspielen in Einsatz. Er wirbt seit Jahrzehnten für verschiedenste Produkte. Dabei prägte er zum Beispiel den Spruch "Ja ist denn heut scho Weihnachten". Ein weiterer durch Beckenbauer verbreiteter Satz: "Schaun mer mal".

Fotos: ap, afp, ddp, imago, getty

Holger Schmidt, Andreas Ernst, Philip Rhoades

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Kommentare
27.11.2009
20:03
Der letzte Kaiser
von jokomo | #7

#2 Vielen Dank für die Zustimmung.
Aberdümmer gehts nichtfinde ich ein bisschen hart.
Einigen wir uns auf einfach bayrisch.

27.11.2009
10:10
Der letzte Kaiser
von Moralapostel 22 | #6

Mit dem FC Bayern ist nix mehr los und Herr Beckenbauer der Ehrenpräsident freut sich bestimmt
schon auf die nächste Weihnachtsfeier!

27.11.2009
09:38
Der letzte Kaiser
von BlubbOmat | #5

Der Beckenbauer ist halt ein Unikat ich mag die Bayern nun wirklich nicht aber er ist halt noch offen und ehrlich, auch wenn er seine Aussagen dann mit dem Druck im Rücken wieder revidieren muss XD
Jetz nachdem er nur noch ehren Präsident ist (wird) ist Bayern zum Großteil nur noch Dreck ^^

27.11.2009
08:17
Der letzte Kaiser
von S04er.1 | #4

@ #1 jokomo

Wie heißt es doch so trefflich: Den Neid der anderen muss man sich schwer erarbeiten !

Trifft auf Sie ja wohl zu !!!

Man muss Beckenbauer nicht mögen, aber seine Verdienste um den deutschen Fußball sind nicht von der Hand zu weisen !!!

27.11.2009
01:11
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

26.11.2009
21:40
Der letzte Kaiser
von marwang | #2

#1 dümmer gehts nicht

26.11.2009
20:35
Der letzte Kaiser
von jokomo | #1

In Bayern gibts eigene Gesetze.
Sogar Würste haben ihren Ehrenplatz.

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