Der kreidefressende Mehmet Scholl hat sich überflüssig gemacht
18.06.2012 | 21:11 Uhr 2012-06-18T21:11:03+0200
Essen. Mit seiner Kritik an Mario Gomez hatte ARD-Experte Mehmet Scholl für heftige Diskussionen gesorgt. Nach der jüngsten Partie des DFB-Teams gegen Dänemark präsentierte er sich als weichgespülter Kuschel-Kommentator, findet Reinhard Schüssler. Ein Kommentar.
Wie viel Kreide kann ein Mensch fressen? Anders gefragt: Warum tut sich jemand das an?
Es war einmal ein Bayern-Star, der erfrischend anders als die üblichen TV-Experten bei Fußballspielen rüberkam und dem Fußballfans, die wenig von der „Mia-san-mia“-Mentalität halten, selbst die Bayern-Mitgliedschaft verziehen. Da tut es einem in der Seele weh, wie sich der liebe Scholli seit seiner von flapsig bis ehrabschneidend empfundenen Kritik an Mario Gomez gewissermaßen um Kopf und Kragen redet.
Den Wandel vom pfiffigen, scharfzüngigen Kritiker in der ARD zum weichgespülten Kuschel-Kommentator, der nach dem Dänemark-Spiel unmittelbar davor zu stehen schien, sich von jedem deutschen Spieler plus Trainer ein Autogramm zu holen, nimmt ihm einfach niemand ab. Schade, aber in seiner neuen Rolle hat sich Mehmet Scholl überflüssig gemacht. Er sollte sich selbst auswechseln.

18:08
Ich glaube auch nicht, dass die Medienlandschaft von heute noch etwas mit dem Grundgedanken der Enstehung dieser zu tun hat. Wo man hinschaut, nur noch Populismus. Jeder kämpft um die extremste Schlagzeile.
Es fehlt mal wieder einer wie Effenberg, der zurückschiesst (Freunde der Sonne).
Wie wär es mal mit Anstand und Respekt?
18:04
Also bitte. Dieser Kommentar ist haltlos.
Wer ist denn Schuld daran, dass sich dieser (für beide Betroffenen Parteien wahrscheinlich eher harmlose) Kommentar so aufgebauscht hat?
Hätten die Medien das Thema nicht so aufgebauscht, dann wäre da nie so ein Ding raus geworden. Mario hätte sich gedacht: "Lass den Mehmet mal reden" und Mehmet durfte sich Luft machen.
Aber von wem hat Herr Gomez täglich auf die Fre.... bekommen. Von den Medien. Diese mussten aufgrund des Sommerlochs diesen Kommentar bis zum Erbrechen ausschlachten. Und das finde ich eine Schande. Was für eine Macht die Medien haben ist beängstigend. Und durch solche journalistischen Meisterleistungen wie den obigen Kommentar kann sofort ein Stein ins Rollen kommen und der Scholl ist grundlos weg. Ist bei Trainern nicht anders.Zeitung schreibt " Ist der Trainer bald weg?". Eine Woche später ist er weg, welch Wunder. Nicht Herr Scholl sollte sich auswechseln, sondern die deutsche Medienlandschaft.
15:15
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13:44
Also ich schlage obigen Kommentar zum "Eigentor des Monats" vor.
12:26
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12:19
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09:28
Ungeteilte Zustimmung für diesen Kommentar!
Was Scholl zum Spiel gegen Dänemark zum Besten gab, war mehr als peinlich. Dem scheinen die Bazis aber ordentlich die Rübe gewaschen zu haben.
Auswechseln, ab zu Sky, oder noch besser zu Sport1, da kann er mit "was-erlauben-Strunz" gemeinsam Dampfplaudern.
Das Expertentum in der Klasse "Ex-Profi" ist offensichtlich arg limitiert.
09:26
Herr Schüssler,
bei einem derart überflüssigen Kommentar gewinnt man den Eindruck, Sie wollen sich demnächst für Scholls Job bewerben.
"Warum tut sich jemand das an?" - money, money, money...!
Er wird wohl für seinen Job sehr gut bezahlt werden, wahrscheinlich besser als Sie, Herr Schüssler!
09:00
Reinhard : Applaus !
Mit Anlauf das gläserne Eigenheim eingeschmissen. In die Kategorie Wayne gehören Ihre Kommentare ohnehin - und da sind wir dann auch schon beim eigentlichen Kern des Probelems :
Artikel und Kommentare aus Ihrer Feder weisen keinerlei stilistischen Unterschied auf - dafür allerdings ein auffälliges Stigma...
Der sich um Kopf und Kragen redet...
06:22
und damit wäre Herr Scholl doch bestens geeignet für die WAZ-Sportredaktion.