Der Druck lastet auf dem Hamburger SV

Hamburg..  Der Hamburger SV bangt um Millionen-Einnahmen, Arbeitsplätze und die Aura der Einzigartigkeit als in 52 Jahren nie aus der Fußball-Bundesliga abgestiegener Klub. Der Karlsruher SC träumt einfach von der Renaissance goldener Zeiten. Der Druck auf die Teams im Relegations-Hinspiel an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/ARD und Sky) ist also einseitig verteilt. Der Bundesliga-Drittletzte HSV muss, der Dritte der Zweiten Liga KSC kann.

Rückspiel auf 19 Uhr vorverlegt

„Wir haben nichts zu verlieren, der HSV sehr viel“, beschreibt KSC-Trainer Markus Kauczinski den Unterschied treffend. Die zehn Punkte in den vergangenen fünf Spielen unter Trainer Bruno Labbadia haben den Hamburgern aber eine Menge Selbstvertrauen mitgegeben. Ganz anders als vor einem Jahr: Da gingen die desolaten Norddeutschen mit fünf Niederlagen in die Relegations-Partien gegen Greuther Fürth (0:0, 1:1). „Wir brauchen Ruhe für die Konzentration“, sagte nun Labbadia, der mit seinen Spielern die Vorbereitung im Trainingscamp in Malente durchführt.

Das entscheidende Rückspiel am kommenden Montag in Karlsruhe wird bereits um 19 Uhr angepfiffen werden. Das hat die Deutsche Fußball-Liga nach Diskussionen um ausreichende Sicherheitsvorkehrungen am Mittwoch beschlossen.