DEG mit Wut im Bauch nach Ingolstadt

Düsseldorf..  Die Düsseldorfer EG fährt mit Wut im Bauch zum fünften Playoff-Halbfinalspiel der Deutschen Eishockey-Liga am Samstag zum ERC Ingolstadt. Nach der dritten Niederlage in der Best-of-seven-Serie gegen den Titelverteidiger übte DEG-Trainer Christof Kreutzer Kritik an den Schiedsrichtern. „Da platzt mir der Kragen. Ich habe mich mit anderen Dingen an der Bande zu beschäftigen, als mich über die Schiedsrichter aufzuregen. Aber die geben einem so viel Futter“, schimpfte Kreutzer nach der 2:5-Niederlage.

In der Tat schien das 0:1 durch Ingolstadts Brandon Buck (16. Minute) irregulär gewesen zu sein. Kreutzer klagte zudem über mehrere übersehene Strafzeiten gegen Ingolstadt. Der Coach machte den Vorschlag, dass ein Schiedsrichterpaar zwei, drei Spiele in Folge pfeifen sollte. „Da kennen sie die Spieler, wissen, wer sich kebbelt, anstatt das von Mund zu Mund weiterzugeben“, sagte Kreutzer, dessen Team in der Serie nun mit 1:3 nach Siegen zurückliegt und am Samstag (14.30 Uhr/ServusTV) einen Sieg braucht, um nicht vorzeitig im Halbfinale zu scheitern.

Nur ein schwacher Trost war für Kreutzer die Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison. Da in der anderen Halbfinalserie die Grizzly Adams Wolfsburg sieglos schon nach vier Spielen an Hauptrundensieger Mannheim scheiterten, ist die DEG für den Europapokal qualifiziert.