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DEG geht bei Adler Mannheim unter

31.10.2012 | 22:55 Uhr
DEG geht bei Adler Mannheim unter
Das Spiel gegen Adler Mannheim wurde für die DEG zu einem Abend des Schreckens.Foto: imago

Mannheim.  Das Spiel gegen Adler Mannheim wurde für die DEG zu einem Abend des Schreckens. Chancenlos gingen die Düsseldorfer mit 1:6 unter. "Mannheim war für uns eine Nummer zu groß", erkannte auch DEG-Trainer Christian Brittig.

Eigentlich wollten die DEG-Eishockeycracks dem Gegner an Halloween das Fürchten lehren. Stattdessen wurde es gestern für die Rot-Gelben erneut ein Abend des Schreckens. Nahezu chancenlos unterlag das Brittig-Team beim Rangzweiten Adler Mannheim mit 1:6 (0:2, 1:2, 0:2). Ein Torschussverhältnis von 25:47 spiegelte den Klassenunterschied wieder und bedeutete die dritte deutliche Niederlage bei 3:15-Toren in den vergangenen  sechs Tagen.

"Mannheim war für uns eine Nummer zu groß. Wir wollten mit mehr Druck in die Begegnung gehen und offensiver spielen. Aber die Adler konnten immer wieder Lücken aufreißen, die nur schwer zu schließen waren", betonte DEG-Trainer Christian Brittig konsterniert.

Erneute eiskalte Dusche

Eine dritte Chance wollte Bobby Goepfert auch seiner neuen Torwart-Maske geben, die ihm in den letzten zwei Partien kein Glück gebracht hatte. Vielleicht wäre es allerdings doch besser gewesen, wie schon im Training mit einer neutralen, weißen Maske aufzulaufen, um wie erhofft in die Erfolgsspur zurückzukehren. Denn wie schon am Sonntag in Köln erhielt die DEG gleich in den ersten Spielminuten eine eiskalte Dusche.

Bereits mit der vierten Torchance der Partie gingen die Greifvögel durch einen Schuss aus der Drehung von Michael Glumac frühzeitig in Führung. Und legten nur 216 Sekunden später das 2:0 durch Ronny Arendt nach. Ein Fehlpass vom überragenden Verteidiger der vergangenen Wochen, Thomas Gödtel, landete genau auf dem Schläger von Frank Mauer, der den Puck zu einer Zwei-gegen-eins-Situation von Yanick Lehoux und Ronny Arendt weiterleitete.

Erneut offenbarten die Rot-Gelben Schwächen im Spielaufbau, während der Tabellenzweite vom Start-Bully weg wie im Rausch aufspielte. Selbst in Unterzahl besaßen die Hausherren die besseren Chancen. Während bei den "jungen Wilden" einzig der zweite Sturm um Center Travis Turnbull leicht für Gefahr sorgte. Und folgerichtig im Mittelabschnitt mit dem Mut der Verzweiflung auch für den rot-gelben Ehrentreffer sorgte.

Yannic Seidenberg und Craig MacDonald mit dem Schlusspunkt

Dennoch zeichnete sich auch hier das gleiche Bild. 129 Spielsekunden waren abgelaufen, schon folgte der zweite Arendt-Streich. Dieser ließ kurze Zeit später zwar einen Penalty zum Hattrick ungenutzt, nachdem er von Drew Paris bei einem Konter per Notbremse gestoppt worden war. Nur eine Minute später musste sich Bobby Goepfert dann dennoch zum vierten Mal geschlagen geben. Und auch im Schlussabschnitt sollte sich das Blatt nicht wenden.

Die Hausherren drückten weiter auf das Tempo, während das Brittig-Team hinterherlief.  So setzten Yannic Seidenberg und Ex-DEG-Stürmer Craig MacDonald den 1:6 Schlusspunkt unter eine einseitige Partie.

Mareike Scheer



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