„Das sind doch einfach nur Barbaren“

Rom..  Verwüstete Lokale, verletzte Polizisten und ein beschädigter historischer Brunnen - die schweren Krawalle von Feyenoord-Hooligans vor dem Europa-League-Spiel beim AS Rom haben in Italien Empörung ausgelöst. „Barbaren!“, titelte am die „Gazzetta dello Sport“, nachdem mehrere Hundert überwiegend betrunkene Fußball-Anhänger des Klubs aus Rotterdam das Zentrum der Ewigen Stadt in ein Schlachtfeld verwandelt hatten.

28 Personen wurden nach Polizeiangaben festgenommen, 19 von ihnen in Schnellverfahren zu Haftstrafen und Geldstrafen von bis zu 45 000 Euro verurteilt. Neben fünf Krawallmachern wurden auch 13 der 1300 eingesetzten Polizeibeamten verletzt. Italiens Premierminister Matteo Renzi forderte eine Entschuldigung des Klubs: „Das einzige Statement von Feyenoord kann nur fünf Buchstaben haben: Sorry.“

Besonders schlimm wüteten die Randalierer in der Nähe der Spanischen Treppe. Dabei wurde der erst kürzlich restaurierte Brunnen Fontana della Barcaccia beschädigt. „Das sind doch einfach nur Barbaren“, sagte Renzi.