Das Basketball-Duell der großen Rivalen

Berlin..  Nach der Schubserei zwischen Trainer Sasa Obradovic und Spielmacher Alex Renfroe will sich Titelverteidiger Alba Berlin im Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern München wieder auf das Sportliche konzentrieren. Er habe großes Vertrauen in seine Mannschaft, betonte der serbische Basketball-Coach Obradovic vor dem Duell mit dem Rivalen am Mittwoch. „Die Einheit ist da – wie zuvor auch.“

In einer Auszeit während des 83:89 gegen Oldenburg am Sonntag hatten sich Obradovic und der US-Amerikaner gegenseitig geschubst. Ihren Streit haben sie in einem Gespräch beigelegt, es gebe keine Probleme mehr, hieß es.

Im Duell Alba gegen Bayern geht es um das Erreichen der Pokal-Endrunde am 11./12. April in Oldenburg und um Prestige. Die Bayern freuen sich auf den Trip in die Hauptstadt, haben sie doch dort 2014 ihren Meistertitel perfekt gemacht. „Für uns ist es keine andere Situation als im Juni“, erinnerte Coach Svetislav Pesic. Dank ihrer starken Form mit elf Pflichtspielsiegen in Serie inklusive der Eurocup-Zwischenrunde ohne Niederlage sind die Bayern selbstbewusst. Topscorer Nihad Djedovic fehlt jedoch wegen einer Ellbogenverletzung. „Sein Fehlen ist für uns ein Verlust“, räumte Pesic ein.

Nach den Niederlagen in Berlin vor der Saison im Champions Cup (68:76) und Anfang November in der Bundesliga-Hinrunde (80:83) wollen die Münchner beim dritten Auswärtsmatch erstmals wieder jubeln. Die Berliner, die in der Liga zuletzt zweimal nacheinander verloren, wollen mit einem Sieg den Grundstein für ihren dritten Pokalerfolg in Serie legen.