Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Sport

Clijsters: Serena Williams "Beste aller Zeiten"

26.08.2012 | 14:26 Uhr

Tennis-Olympiasiegerin Serena Williams ist nach Meinung der ehemaligen Weltranglistenersten Kim Clijsters "die beste Spielerin aller Zeiten".

New York (SID) - Tennis-Olympiasiegerin Serena Williams ist nach Meinung der ehemaligen Weltranglistenersten Kim Clijsters "die beste Spielerin aller Zeiten". Die 30 Jahre alte Amerikanerin sei "schnell und stark" und habe "ein sehr gutes Auge", sagte Clijsters: "Die Kombination aus allem macht es aus. Bei dem, was wir in den letzten Monaten von ihr gesehen haben, kann man nur sagen, dass sie die beste Spielerin aller Zeiten ist."

Williams (14 Grand-Slam-Titel) will dagegen von einem Vergleich mit Ikonen wie Margaret Court (24), Steffi Graf (22) und Martina Navratilova (18) nichts wissen: "Ich kann nicht hier sitzen und sagen, dass ich die Beste bin, denn das bin ich nicht. Mir gebührt dieser Titel nicht. Ich bin einfach Serena."

Die Kielerin Angelique Kerber hatte Williams im Viertelfinale des WTA-Turniers in Cincinnati vor anderthalb Wochen die erste Niederlage nach zuvor 19 Erfolgen zugefügt. Dank ihres Siegeszuges hatte die Weltranglistenvierte aus Florida unter anderem Wimbledon und das olympische Tennisturnier an gleicher Stätte gewonnen. "Es ist großartig, was sie in den letzten 15 oder mehr Jahren geleistet hat", sagte auch Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer über Serena Williams, die im März 2011 nach einer Lungenembolie sogar in Lebensgefahr schwebte.

French-Open-Gewinnerin Maria Scharapowa wollte sich der Einschätzung von Clijsters nicht anschließen. "Es ist schwierig, alle Spielerinnen der verschiedenen Generationen zu vergleichen, weil jeder einen anderen Stil hat", sagte die Russin, die so gerne einmal gegen Steffi Graf gespielt hätte.

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
BVB und FCB im Finale - Wer holt in Berlin den Pokal?

BVB und FCB im Finale - Wer holt in Berlin den Pokal?

 
Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Gewalt in Brasilien gefährdet die Fußball-WM
Gewalt
Am 12. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien und in den Favelas schlägt die Unzufriedenheit in Gewalt um. Heftige Unruhen, massiver Polizeieinsatz, Verletzte und sogar Tote - diese Bilder gehen um die Welt und lassen Schlimmes für die WM befürchten.
Formel-1-Boss Ecclestone steht in München vor Gericht
Motorsport
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone muss sich seit Donnerstag wegen Bestechung in Millionenhöhe vor dem Münchner Landgericht verantworten. Mit wenigen Minuten Verspätung betrat der 83-jährige Brite am Morgen den Gerichtssaal.
Klitschko mag das Ruhrgebiet - Russland-Boykott trübt Freude
Box-Interview
Wladimir Klitschko setzt vor dem WM-Kampf am Samstag in Oberhausen gegen Alex Leapai auf die Unterstützung von Bruder Vitali. Im Interview spricht er über Grenzen bei Sport und Politik, Kritik an der sportlichen Qualität seiner Gegner und die Menschen im Ruhrgebiet.
Trotz 0:1 in Madrid ist für den FC Bayern noch alles drin
FC Bayern
Viel Ballbesitz, kein Ertrag: Eiskalt ausgekontert hat der FC Bayern auf dem Weg zur historischen Titelverteidigung eine bittere Niederlage kassiert. Trotz deutlicher Dominanz verlor der Titelverteidiger im Halbfinal-Hinspiel der Champions League im Giganten-Duell bei Real Madrid 0:1 (0:1).
Gefrostetes Verhältnis zwischen dem BVB und FC Bayern
Bundesliga-Streit
Erst hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke keine Lust auf Speis und Trank, nun sprach FCB-Vorstandschef Karl-Heinz-Rummenigge von einer "Eiszeit". Ein Zwei-Millionen-Darlehen aus dem Jahr 2014 und das Fischen im schwarzgelben Gewässer - ein Kommentar.