BVB-Spieler Mats Hummels zweifelt an Stammplatz bei EM
28.05.2012 | 17:17 Uhr 2012-05-28T17:17:00+0200
Tourrettes. Nach der schwachen Abwehrleistung im Testspiel gegen die Schweiz zweifelt Mats Hummels von Borussia Dortmund an einem sicheren Platz in der deutschen Innenverteidigung. Ohnehin korrigierte ihn Löw zuletzt häufig im Training. Verliert der BVB-Spieler seinen Platz an die Bayern?
Es sind schon ein paar Tage vergangen, seit der Dortmunder Mats Hummels dem Schalker Trainer Huub Stevens seine Reverenz erwiesen hat. Zwischenzeitlich ist viel passiert, und selbst dieser spektakuläre Schritt auf dem Weg zu einer besseren Verständigung unter den Volksgemeinschaften des Ruhrgebietes wäre wohl schon in Vergessenheit geraten, wenn die Nationalmannschaft den eigenen Untergang in der EM-Testpartie gegen die Schweizer Auswahl nicht ausgerechnet mit einer 3:5-Niederlage besiegelt hätte. 3:5! Dabei hatte Hummels bei seiner Huldigung den Satz zitiert, der Stevens die Unsterblichkeit sichert: „Die Null muss stehen, das ist immer das Wichtigste.“
In Basel liegt die Null noch immer am Boden, hingestreckt von unter anderem Hummels, dem Mann, der gemeinsam mit dem Kollegen Per Mertesacker für die Bollwerkbildung in der zentralen Verteidigung zuständig war. Der Bundestrainer äußerte anschließend zwar einige entlastende Worte, indem er für sein Ensemble in voller Stärke festhielt: „Die gesamte Defensivleistung war natürlich nicht berauschend.“ Doch Joachim Löw hatte auch schon Anzeichen von Unmut erkennen lassen, als die Begegnung nicht einmal eine Viertelstunde alt war und der erste Gegentreffer noch gar nicht gefallen.
Der Auslöser seines Unmutes: Hummels zirkelt den Ball mit dem Außenrist elegant und weit in den Lauf des vorstürmenden Marcel Schmelzer. Schmelzer, ebenfalls Dortmunder, aber erreicht diesen Ball nicht. Und der Bundestrainer ist: angefressen.
Für Hummels ist ein Platz schon fest an Bayerns Badstuber vergeben
Über Mats Hummels und seine von reichlich Talent inspirierte und in Diensten des BVB weiter geformte Spielweise wird aktuell diskutiert. Im Training in Südfrankreich wurde er immer wieder von Löw korrigiert. Anders agieren in der Kette. Von hinten heraus ohne den langen Ball aufbauen. Die Kommandos während der Übungsspielchen auf dem Rasen von Tourettes erteilte Mertesacker. Der Arsenal-Akteur, der nach Verletzung seit Februar keine Pflichtpartie absolviert hat, zeigte sich nach dem Mini-Debakel von Basel jedoch bereits froh darüber, dass er „schmerzfrei“ über die Zeit gekommen war. Und beides zusammengenommen - des Bundestrainers Fremdelns mit Hummels’ Spielinterpretation und Mertesackers Praxis-Defizite - führt direkt zu den Bayern.
Hummels glaubt ohnehin, dass ein Posten schon vergeben wurde. Der Posten links in der Innenverteidigung. An Holger Badstuber, dessen Qualitäten Löw seit zwei Jahren preist. Münchens Abwehrorganisator ist erst Samstag angereist und kann sich allein deshalb schon mit seinen sieben Kameraden vom Triple-Zweiten zu den Gewinnern zählen. An der Attacke gegen die Null waren sie schließlich nicht beteiligt. Dortmunds Meister und Pokalsieger dagegen haben mitgemacht. Und neben den beiden Fehlerproduzenten Mats und Merte präsentierte sich Schmelle Schmelzer nervös wie beim Debütantenball .
Schlechte Höwedes-Leistung in Basel bietet Chance für Boateng
Überlegungen, Philipp Lahm seine Nationalelf-Stammrolle zu nehmen und ihn zu Gunsten des BVB-Linken auf die rechte Verteidigungsflanke zu verschieben, dürften damit weit in den Hintergrund gerückt sein. Und weil auch der Schalker Benedikt Höwedes, Lahm-Ersatz gegen die Eidgenossen, beim Verteidigen der Bastion nicht sonderlich erfolgreich war, hat das einen weiteren Vorteil für einen Bayern zur Folge.
Jerome Boateng kann seine Baseball-Kappe nun als Bewerber für zwei Posten aussichtsreich in den Ring werfen. Wird der Bundestrainer nicht mehr warm mit der Spielweise von Hummels, kann Wunschkandidat Mertesacker die erwünschte Leistung nicht erbringen: Boateng würde der Platz neben Badstuber zufallen. Wird Kapitän Lahm parallel dazu nicht nach rechts ausweichen, dahin, wo er beim Verein tätig ist: Boateng müsste sogar geklont werden.
Ottmar Hitzfeld allerdings, der der Trainer der Schweiz, hat den Fokus auf ein grundlegenderes Problem gerichtet. Die deutsche Mannschaft, so gab er an, sei zu offensiv ausgerichtet, zu wenig vorsichtig, zu wenig darauf Bedacht gewesen, den Stand der Null nicht zu gefährden. Bevor Löw sich auch nur geringfügig abwendet von seiner Vision vom druckvollen Angriffsspiel, bevor dieser Bundestrainer wieder ein wenig mehr Reaktion statt Aktion in seine Agenda aufnimmt, wird eher anderes geschehen. Stevens-Huldiger Hummels übt so lange, „dass ich vielleicht gar nicht mehr auf die Idee komme, die Bälle lang zu spielen“.
19:00
wenn ich doch so ein Kreisklassen Gelaber höre
Hummels war schlecht weil die anderen auch schlecht waren
was ist das den für eine Profi Einstellung ich zu meiner Profi zeit
habe immer die Einstellung gehabt ich muss besser sein als die anderen
und so habe ich auch gespielt und wenn es Hummels nicht schafft
soll er nach Hause fahren
einfach lesen und wirken lassen....Jeder blamiert sich, so gut er kann....
Anders sind solche Kommentare nicht zu qualifizieren. Von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, einen auf "Ex-Profi" machen und in den vermeintlich „objektiven“ Schicksalsprognosen des deutschen Fußballs, Lichtjahre von der Realität entfernt, das IST der "Kreisklassen-Rentner4rr".
So ist es, RuhrpottLady208,.........Rentner4rr blamiert sich, so gut er kann.
in was für einen Verein habt ihr 2 Komiker den vor den Ball getreten
Rentner4rr , Pöhler-Kappe auf und dann ab nach Kaiserau (Sportschule) zum Veteranentreffen mit Horst Eckel. Da kannste mal wieder versuchen gegen den Ball zu treten, anstatt vor der Glotze zu hängen oder im Forum Schicksalsprognosen abzugeben.
18:45
dass in der Vergangenheit (zuletzt beim Europameister-Sieg 1996) Blöcke von erfolgreichen Vereinen eingesetzt wurden. Das war damals der Deutsche Meister Borussia Dortmund (mit Matthias Sammer, Andy Möller, Stefan Reuter, Jürgen Kohler und Steffen Freund). Bundestrainer Berti Vogts hatte vor allem Sammer die "heimliche" Chefrolle übertragen, obwohl Klinsmann Kapitän war. Beim BVB war Zorc Kapitän, aber Sammer der Chefstratege auf dem Platz. Die BVB-Profis kamen als "Meister" 1996 mit breiter Brust zur Nationalmannschaft. Mit dieser "Winner-Mentalität" wurde der Europameister-Titel geholt. Beim Europameister 1972 standen mit insgesamt 6 Spielern des FC Bayern München (Maier, Beckenbauer, Schwarzenbeck, Breitner, Uli Hoeneß, Gerd Müller) auch 6 "Meister" von 1972 im Kader! Und der Zusammenhang von nationalen und anschließenden internationalen Erfolgen lässt sich mit weiteren Beispielen belegen. Nur Löw interessiert das nicht!
14:40
Bei einer Innenverteidigung Mertesacker / Hummels kann einem ja tatsächlich Angst und Bange werden. Keiner dabei, der auch mal dazwischen hauen kann / will, immer wird nur versucht, den Ball abzulaufen und dem Stürmer bloß nicht weh zu tun. Wenn man dann nicht über die internationale Erfahrung verfügt wie Mertesacker (wobei der ja auch eigentlich eine gute Fitness und Spielpraxis für seine Spielweise braucht), dann wird es eben international sehr schwer – siehe Champions League oder nahezu alle bisherigen Nationalmannschaftsauftritte von Hummels.
Was für die Bundesliga reicht, das muss nicht auch international der Weisheit letzter Schluss sein. Klar, an Mertesacker als Abwehrchef kommt man bei so einem Turnier nicht vorbei – fehlende Spielpraxis hin oder her. Aber dann stelle ich doch bitteschön nicht eine (unerfahrene) Kopie desselben Spielers daneben, sondern einen Typen, der Mertesacker ergänzt und auch mal dazwischenhaut. Schwierig, zugegeben, denn auch der zu langsame und ...
unbewegliche Badstuber passt nur vom Spielertyp, aber nicht von der Qualität her. Die einzige echte Lösung scheint für mich derzeit Boateng, mit Abstrichen vielleicht auch Höwedes.
Fest steht: Mit Mertesacker und Hummels gewinnt man höchstens der Fair-Play-Preis, aber nicht den EM-Titel!
Der Artikel befasst sich mit Mats Hummels, der z.B. in der Saison 2010-2011 mit einem Notenschnitt von 2,61 vom Kicker zum besten Spieler der gesamten Saison gewählt wurde und in der abgelaufenen Saison mit einem Schnitt 2,65 zu den vier besten Spielern der Liga zählt (in der Abwehr die Nummer 1 von Allen). Es gibt keinen besser beurteilten Abwehrspieler in den letzten beiden Jahren, egal welche seriöse Sportzeitung man heran zieht. Dass ein Herr Löw nicht in der Lage ist, diesen Ausnahmespieler optimal einzusetzen, liegt nicht an Mats Hummels, sondern an dem "Löwschen-Bayern-System". Und das Testspiel gegen die Schweiz sollte man als Trainingsspiel innerhalb einer Vorbereitung nicht überbewerten. Noch ein Satz zu der von Ihnen bemängelten Zweikampfstärke: kein anderer Abwehrspieler gewann in den letzten zwei Jahren mehr Zweikämpfe als Hummels.
...sind mir durchaus bekannt. Allerdings beziehen sie sich allesamt auf die Leistung in der Bundesliga. Dass er dort ein überragender Spieler ist, habe ich auch nie bestritten. Meine Vorbehalte beziehen sich einzig und allein auf die internationale Ebene. Wenn wir also schon Statistiken heranziehen, dann müssten wir die aus der Champions League und den Nationalmannschaftsspielen nehmen.
14:38
Zweifel müssen immer erlaubt sein. Eines sollte Hummels nicht vergessen und das ist, dass die gesamte Nationalmannschaft sehr schlecht spielte. Da war jeder Spieler eine Nullnummer. Der eine mehr, der andere weniger. Selbst so angestammte Spieler wie Sami Khedira und Mesut Özil nahmen sich das Privileg heraus und waren den Neuen keine Hilfe. Die wichtigste Lehre ist die, dass es keinen Automatismus zwischen Topleistung im Verein zur CL und Nationalmannschaft gibt. Alles muss sich neu erarbeitet werden, weil auch das Umfeld und die Trainerphilosophie unterschiedlich sind. Selbst ein Messi spielt in der argentinischen Nationalmannschaft längst nicht so gut und erfolgreich wie bei Barca. Der Ball ist rund und und daher unberechenbar.
Helfen kann Hummels nur der Glaube an seine eigene Leistungsfähigkeit. Diese Leistungsfähigkeit hat ihn zum besten Innenverteidiger der Bundesliga gemacht. Jetzt muss er lernen diese international umzusetzen.
14:20
geht mir dieser Löw auf den Senkel.
Mal ehrlich, was hat dieser Trainer des grössten Fußball-Verbandes der Welt denn für Trainer-Erfolge?
Mit Stutgart gegen Cottbus DFB-Pokal geholt...dennoch entlassen....
Mit Fenerbahçe Istanbul nur Dritter, vorzeitig entlassen...
Karlsruhe..18 Spiele, nur ein Sieg, vorzeitig entlassen...
Adanaspor in der Türkei für drei Monate...Rausschmiss...
Austria Wien, nach der Pleite gegen Schlußlicht FC Kärnten vorzeitig entlassen...
Beim DFB hat er auch nichts geholt....Beim Confederations Cup 2005 sowie bei der Weltmeisterschaft 2006 erreichte die Mannschaft den dritten Platz...EM 2008 und WM 2010 wurde auch kein Titel geholt...
Einzig die jetzige EM-Quali wurde vernünftig gespielt, aber mit seinem System werden wir auch bei der EM wieder nichts holen. Und was haben wir für ein geniales Potenzial !!
Dieser Mann wird völlig überschätzt. Die Krönung seiner Inkompetenz? Schalke spielte gegen Dortmund und Löw guckt sich Freiburg gegen Hoffenheim an!
Was hat das denn mit Löw zu tun, der hat immerhin Hummels und Schmelzer eingesetzt. Beide haben ein saumäßiges Spiel abgeliefert. Man sollte auch nicht allzu lange über das 5 : 2 labern, das ist Vergangenheit.
Die Gegenwart ist jetzt und das haben alle am Samstag gesehen.
13:21
Rentner4rr - wo ist nur dein Fußball -Sachverstand geblieben?? Mensch, setze dir die Pöhler-Kappe auf und lese die Fußballweisheiten von Sepp Herberger ("Der Ball ist rund,und das Spiel dauert 90 Minuten") oder das „Wunder von Bern“. Alle deine Prognosen der letzten Monate waren schlicht "für den Eimer".
Mats sollte sich nicht grämen.Ebenso die anderen BVB-Bubis,die von Löw berufen wurden.Klopp spielt eben ein anderes System als die Nationalmannschaft. Und die Dortmunder werden in ein System gezwängt, das sich mehr am FC Bayern orientiert als am BVB. Wo soll da die Sicherheit herkommen?Wenn Löw das von Klopp entwickelte "System BVB" gespielt hätte, wäre ein anderes Ergebnis gegen die Schweiz erzielt worden.Sollte die deutsche Mannschaft in der Vorrunde bei der EM ausscheiden, wird es endlich Zeit,mit der Lobhudelei des eher mittelmäßigen Bundestrainers aufzuhören. Denn: um ein ganz großer Trainer zu werden, reichen die zweiten und dritten Plätze der letzten 6 Jahre nicht aus!!
Danke schön;-) Sie sind die Beste:-) Genau meine Meinung...ich liebe Ihre Kommentare...
12:56
Was will Hummels einen Stammplatz
ist ja wohl eine Frechheit hat der sich mal beim Fußball zugesehen
der soll froh sein das Löwi ihn nicht nach Hause geschickt hat
Meinst Du DEN Hummels, der mitgeholfen hat, in den letzten FÜNF Spielen Deine ach so "grossen" Bayern abzuledern? Wieviele Tore hat Hummels gegen Deine Bayern zugelassen? Und im Pokal...traumhaft...ein 5:2 von Feinsten und ein Hummels, der dem Robben und Ribbery oder auch dem Gomez Albträume beschert hat...
ach ja Rentner...das Spiel hast Du sicher nicht gesehen, warst ja auf Maui, oder? :-)