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BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga

19.02.2013 | 12:14 Uhr
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
Foto: Knut Vahlensieck

Düsseldorf.  Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Bedenken gegenüber Werksklubs in der Bundesliga. "Wir können nicht noch drei Mannschaften gebrauchen, die vor 25 000 Zuschauern spielen und auswärts nur 500 Zuschauer mitbringen", sagte Watzke. Frankfurts Heribert Bruchhagen pflichtet ihm bei.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom deutschen Meister Borussia Dortmund hat vor noch mehr Werksklubs in der Fußball-Bundesliga gewarnt. "Wir können nicht noch drei Mannschaften gebrauchen, die vor 25 000 Zuschauern spielen und auswärts nur 500 Zuschauer mitbringen. Da kollabiert das System, da ist es vorbei mit der Roadshow im Ausland", sagte Watzke beim Sportwissenschafts-Kongress SpoBIS in Düsseldorf.

Frankfurts Bruchhagen ist sich einig mit Watzke

In der Diskussion "Clash der Kulturen: Was Werksklubs und Traditionsvereine eint und was sie auseinanderbringt" schlug sich auf der Frankfurter Klubchef Heribert Bruchhagen auf die Seite von Watzke.Traditionsvereine wie der 1. FC Köln oder der 1. FC Kaiserslautern, die immer ausverkaufte Stadien hätten, würden "durch die Werksklubs um drei Plätze zurückgeschoben - bis in die 2. Liga", so Bruchhagen. Watzke und Bruchhagen waren sich darüber einig, dass nicht noch mehr Vereinen eine Sonderrolle wie Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg einnehmen dürften

Fußball
Wolfsburg und Leverkusen sehnen sich nach perfektem Image

Im DFB-Pokal-Achtelfinale treffen der VfL und Bayer direkt aufeinander. Der eine Werksklub erlebt derzeit, was der andere bereits hinter sich hat.

Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hielt dagegen. Der Etat von 25,2 Millionen Euro wäre weniger, als andere Klubs von Hauptsponsoren kassieren würden. Frankfurt würde seit Jahren Gelder vom Flughafenbetreiber Fraport kassieren, an dem die Stadt Frankfurt und das Land Hessen Anteile besäßen. "Das ist auch eine Art Finanzdoping durch die öffentliche Hand", sagte Holzhäuser.

Thomas Röttgermann, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, meinte, dass das Beispiel VfL Wolfsburg und Volkswagen zeige, dass ein Sponsoring viele Facetten haben könne, was eine Bewertung erschweren würde. (sid)



Kommentare
19.02.2013
21:04
"BVB-Lauerjäger" DerMediterrane alias DasMentalmonster
von hagpell | #10

Das "Chamäleon" mit den 1000 Nicks (DasMentalmonster, Münsteraner...) schwadroniert hier wieder janusköpfig und ungebremst herum. Seine Kakophonie von sinnfreien bzw. voreingenommenen "Sprüchen" (die allenfalls dazu angetan sind, die sportlichen und tatsächlichen Fakten zu verwässern) geht weiter. Der Quälfaktor für rational Denkende aber bleibt. Ebenso das BVB-Bashing! Zum Kotzen.

1 Antwort
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von DerMediterrane | #10-1

Ja, am Borsigplatz wird viel gekotzt - wir wissen´s ...

19.02.2013
20:46
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Saubermann | #9

DerMüll stinkt schon wieder. Kann den bitte mal jemand entsorgen? Danke.

19.02.2013
20:08
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von DerMediterrane | #8

Ist es nicht absurd? Kaum sieben Jahre, nachdem eine Armada an Winkeladvokaten ihre übelsten Tricks aufbieten mussten, um dieses Clübchen hier am Leben zu erhalten, und der Verband allerbesten Willens war, diesen - entgegen anderen Vereinen - über Wasser zu halten, schwadroniert der Borsigplatz bereits wieder über die Startberechtigung diverser, solider arbeitender Bundesligaclubs! Man mag den Hopps dieser Republik wünschen, dass sie diese Kakophonie in diversen Talkshows mal auf die Tapete bringen ...

2 Antworten
@ DerMediterrane
von Yogi04 | #8-1

Kann ich so unterschreiben! Gut, dass der BVB noch dabei ist, ein wenig mehr Zurückhaltung oder Demut wäre von deren Seite aber absolut angebracht ....

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Name von Moderation entfernt | #8-2

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19.02.2013
19:42
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von hklause | #7

Als im Pott lebender Leverkusener habe ich zwar die Werkselfbrille auf. Was uns Bayerfans stört ist eine unsachgemäße Berichterstattung.
Die Geschichte vieler Ballsport- und Turnvereine hat ihren Ursprung in der Industrialisierung. Fast alle Vereine sind in der Entstehung aus der Gründung von Sport- und Bewegungsprogrammen der Firmen entstanden. Viele Vereine gibt es heute nicht, weil es einfach die Firmen nicht mehr gibt. Viele Vereine, auch in Essen z.B. fusionierten. Im Pott sind viele Vereine aus der Bergau heraus entstanden. Turnvater Jahn läßt grüßen. Bayer Leverkusen wurde 1904 gegründet von einer anderen Firma. Bis 1984 gab es 2 Vereinne. Den SVB und Tus. Der eine hatte Fußball der andere Turnen und Basketball. Beide fusionierten, wie zig Vereine. Die Firma Bayer hat Krisen überstanden und konnte so ihren Sportsponsoring weiter ausbauen. Er ist Namensträger und Sponsor.
Im Basketball sagt beim Namesnsponsoring niemand was.
Und was machen Allinanz, SignalIduna, Fraport, DB?

3 Antworten
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von seit1909 | #7-1

Da kommen mir gleich die Tränen. Sportsponsoring bei Bayer ist in erster Linie Fußball.
Die Basketballer, wesentlich erfolgreicher als die Fußballabteilung, hat man schon zum Teufel gejagt. Den anderen erfolgreichen Abteilungen wie Handball und Leichtathletik hat man doch auch zu Gunsten der Fußballer den Etat gnadenlos zusammengestrichen.
Bitte hier keine Geschichten aus Grimms Märchenbuch.

@ seit1909
von Yogi04 | #7-2

Ich fand den Kommentar von hklause sachlich und vernünftig, Ihre Schlussfolgerungen zielen m. E. an dem darin Gesagten vorbei. In Wahrheit ist es doch einfach unangenehm sich einzugestehen, dass auch Traditionsvereine kaum noch erfolgreich nach anderen Prinzipien (sprich: ohne massive Sponsorenunterstützung) geführt werden könnten.

Yogi04
von 85punkte | #7-3

ich fand beide Kommentare sachlich
Frage zum Vereinssponsorirechtng ohne seitenhieb (ganz ehrlich)#
Bist du glücklich über das Sponsoring von gazprom(mit dem lupenreinen Demokraten Putin, auf dem Papier natürlich nicht GF).Ich bin mir sicher, der BVB hätte dieses Angebor vor va 6-7 jahren auch angenommen, wenn Sie es denn bekommen hätten, als sie vor der Insolvenz standen, aber ich persönlich wäre nicht glücklich damit gewesen.Da ist mir die Werke/ Bayer/Signal7Alliant/Fraport schon etwas(nur etwas) lieber, auch wenn ich mir sicher bin, dass in diesen Strukturen auch einiges an der demokratie vorbeiläuft.Na egal, aber für Bayer/Wolfsburg und auch Hoffenheim hat man die Ausnahme von 50+1 zugelassen, und das ist nun mal nicht OK. Entweder dürfen es alle oder keiner, und mit dem Bestandsschutz ist natürlich Quatsch, dafür kann man Übergangsfristen vereinbaren, wenn man das dann möchte.
Der Begriff Werksklub ist doch OK, Retortenklub nicht, und "Bayer"Leverkusen hat schon Tradition

19.02.2013
19:19
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von 85punkte | #6

Watzke hat Recht, denn als M.Kind die Abschaffung der 50 +1 regel gefordert hat, war bei allen BL Vereinen ein Aufschrei, weil man keine Verhältnisse haben wollte. Bis auf 2 Vereine, die haben eine 100 +O Regel. das nennt man auch LEX Wolfsburg/Leverkusen, die jetzt abgeschaft wurde, aber die beiden Vereine haben eben auch Bestandsschutz, welch Wunder der eine Konzern ist sogar Hauptsponsor beim DFB Pokal.
Auch bei Hoffenheim ist die überwiegende anzahl der Sportjuristen der meinung, dass die TSG Hoffenheim gegen diese Regel verstösst.hier einer der vielen Links:http://www.zeit.de/sport/2012-04/hopp-hoffenheim-steinforth-dfl.
nur der DFB sieht das anders, auch kein wunder, wenn mann weiss, dass der schwiegerson desletzten DFB Präsidenten bei Hopp in Führungsposition beschäftigt ist und auch sonst glänzende Beziehungen zum DFB bestehen.:http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/02/09/dfb-und-hopp-tue-gutes-und-lass-daruber-reden/
Das Gleiche wie Herr Watzke sagt auch Herr Kind

19.02.2013
16:26
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Yogi04 | #5

Nun ja, Herr Watzke mal wieder mit diesem durchgelutschten Thema. Rückhalt erhält er ebenfalls wie gewohnt vom Boss eines zumindest teilweise steuerfinanzierten Traditionsvereins (Fraport). Ja, es fühlt sich gut an, Fan eines Traditionsvereins zu sein. Wirklich wichtig ist diese Tradition allerdings leider vorwiegend nur den Fans, die Vereinsverantwortlichen interessieren sich da deutlich mehr für die Vermarktungsaspekte. Dies soll nun ganz gewiß kein Pro-Leverkusen, -Wolfsburg oder -Hoffenheim-Kommentar sein! Wer allerdings glaubt, die tägliche Arbeit der Verantwortlichen bei Traditionsklubs wäre so anders als bei den Werksklubs, hat sich enorm viele Illusionen bewahrt. Auch die Zuschauergünstlinge könnten sich mittels der Eintrittsgelder nicht mal ansatzweise eine konkurrenzfähige Mannschaft leisten. Von daher: leben und leben lassen. Herr Watzke soll es - statt sich derart wichtig zu nehmen - demütig genießen, sich im Ruhm seiner begnadeten Kicker sonnen zu dürfen.

6 Antworten
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Kronenschmeckt | #5-1

Ach was ?
Das sind ja völlig neue Einblicke. DANKE.

@ Kronenschmeckt
von Yogi04 | #5-2

Nö, daran war nichts neues. Es wird nur beharrlich ignoriert ......

BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Kronenschmeckt | #5-3

Hättest Du das in den 80ern geschrieben wärest Du ein Revoluzzer. ;-)

@ Kronenscheckt
von Yogi04 | #5-4

Noch etwas: ironisch eingefärbte Kommentare lassen darauf schließen, dass die Widerlegung des Gesagten diffizil ist ......

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19.02.2013
15:10
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Kevinator | #4

Ich bin BVB-Vereinsmitglied, habe aber keine Dauerkarte und versuche, wie es mir meine Zeit gestattet, so oft wie möglich an Tickets zu kommen. Es ist unglaublich schwierig und man muss viel Glück haben. Der Signal-Iduna-Park fasst bekanntlich über 80.720 Zuschauer. Der Zuschauerschnitt in der Bundesliga liegt bei über 80.000. Und einen sehr hohen Schnitt gab es auch, als wir "am Abgrund" standen!

Die Stadien BayArena, Wirsol Rhein-Neckar-Arena und Volkswagen-Arena fassen alle ca. 30.000 Zuschauer. Zu Bundesliga-Spielen kommen im Schnitt (!) ca. 25.000 - 27.000 Zuschauer.

Was will ich damit sagen? Der Zuschauerschnitt sagt definitiv etwas aus. Es geht nicht um die Größe der Stadien. Traditionsvereine werden besser besucht und sollten dafür belohnt werden! (Ein SC Freiburg gehört für mich dazu, die TSG "1899" Hoffenheim nicht).

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2012-13/zuschauer-der-saison.html == sagt alles aus denke ich.

19.02.2013
14:48
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von MrSunshine35NRW | #3

Ich bin wirklich so unendlich froh, das sich die Verantwortlichen des BVB, und hier im besonderen Herr Watzke, immer mehr zur Moral-Polizei der Fußball- Bundesliga (und manchmal auch über den Tellerrand hinaus) aufschwingen!!!

Also, Leverkusen, Wolfsburg und meinetwegen Hoffenheim müssen sofort zwangsabsteigen! Kaiserslautern, Köln und Berlin wieder hoch (die haben ja schließlich große Stadien und viele Fans). Dann am besten auch Mainz, Freiburg, Fürth und Augsburg rauswerfen, schließlich haben die viel zu kleine Stadien, also weg damit.


Und als nächstes dann den Vereinen, die seit Jahrzehnten solide und absolut vorbildlich wirtschaften, denke da natürlich an Dortmund und auch Schalke, jeweils 10 Punkte pro Saison gutschreiben, als Belohnung für soviel wirtschaftliche Kompetenz.
Und der BVB bekommt nochmal 5 Punkte oben drauf, weil der Herr Watzke immer so tolle Ideen hat und die auch der ganzen Welt immer mitteilen muss...

7 Antworten
?
von westfaIenborusse | #3-1

Mal ohne Ironie...Watzke sagt das, was so ca. 90% der Fans von Traditionsvereinen wie Schalke, Bochum, Nürnberg oder Dortmund denken, aber nicht so klar aussprechen.

Jetzt sagt er es mal und das ist natürlich auch wieder falsch...Würden das die Fleisch-Fabrik-Besitzer Tönnies oder Hoeneß sagen, wäre die Zustimmung natürlich sofort da....

Lösen Sie sich doch mal von Ihrem BVB-Vorurteil und denken über die Wettbewerbsverzerrung, z.B. durch die jährlichen 100 Mio. bei VW und
Wolfsburg in Ruhe nach und schreiben noch mal neu...

Aber ne Viertelstunde drüber nachdenken...viertel Stunde? Schaffen Sie :-)

BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von MrSunshine35NRW | #3-2

Ich habe kein BVB-Vorurteil, ich finde es nur sehr ertaunlich was da neuerdings immer aus Dortmund zu hören ist!
Ein wenig mehr Bescheidenheit würde den Verantwortlichen und auch vielen BVB-Fans nicht schaden.
Schließlich hat man immer noch genug damit zu tun vor der eigenen Haustüre zu kehren, bevor man sich ständig über andere äußert! In dem Zusammenhang wundert es nicht, das Herr Bruchhagen Herrn Watzke zu Seite steht! Das glaube ich gern!

Herr Watzke sollte sich lieber weiter darum kümmern, dass sich der BVB weiter finanziell stabilisiert, damit hat er noch genug zu tun und dann sollte er aufpassen, das der Verein nicht wieder in so eine schieflage gerät wie vor einigen Jahren, denn ich finde Vereine die so extrem und unverantwortlich über ihre Verhältnisse leben, sollten als erstes rausfliegen!

Ohhh....Da hat aber Einer echt Ahnung :-))
von westfaIenborusse | #3-3

Da gibt es nichts mehr zu konsolidieren. Der BVB ist
praktisch schuldenfrei. Es gibt noch langfristige Darlehn
in Höhe von rund 45 Mio, bei denen es keinen Sinn macht,
die vorher abzulösen, ohne teure Vorfälligkeitszinsen zu zahlen.

http://aktie.bvb.de/Publikationen/Geschaeftsberichte/Geschaeftsbericht-2011-2012-KGaA-Konzern

Mit 34 Millionen NETTO-Gewinn nach Steuern erzielte der BVB den höchsten
Gewinn aller Zeiten. Dazu kommen die Erlöse
durch den Kagawa-Verkauf in Höhe von rund 16 Mio, da das letzte GF am 30.06.
endete und Kagawa am 1.7. transferiert wurde. Auch im laufenden GF wird
es wieder sehr gute Zahlen geben, wie im Umfeld zu hören ist. Warten wir
auf den 27.02., dann sind wir schlauer.

PS: der Spielerkader ist mit 24 Mio bilanziert, der wahre Wert liegt weit
über 200 Mio. Also "stille Reserven" von rund 180 Mio, die noch oben
drauf kommen.

Neutrale Info:

http://www.focus.de/finanzen/news/meisterliches-umsatzplus-borussia-dortmund-erspielt-rekordgewinn_aid_805492.html

Sorry
von westfaIenborusse | #3-4

Es muss GJ lauten, nicht GF.
Also Geschäfts-Jahr...

@ westfalenborusse
von Yogi04 | #3-5

Der Punkt ist einfach, dass es Herrn Watzke wenig bis nichts angeht, wer und warum in der Bundesliga spielt. Ihre Fansicht verstehe ich und teile sie sogar ein gutes Stück weit, aber Verantwortliche sollten sich da etwas bedeckter halten und vorwiegend über ihren eigenen Klub als über andere reden. Gründe dafür siehe u. a. meinen Kommentar weiter oben.

Yogi04
von westfaIenborusse | #3-6

Warum sollten sich Manager oder Geschäftsführer nicht auch Gedanken über
den Tellerrand hinaus machen dürfen? VW hat z.B. mit Magath unendlich
viel Geld in den Kader gepulvert. Schalke versucht sich zu entschulden
und hätte sicher auch gern 100 Mio von VW bekommen, um den Kader
zu verstärken. Da muss aber Herr Heldt eher günstige Leihgeschäfte machen,
um neue Schulden zu verhindern. Oder nehmen Sie mal die Hoffenheimer Fans.
Da kommen so um die 500 Leute zu uns ins Stadion und die restlichen Plätze
bleiben leer. Aber auf der BVB-Warteliste stehen 10.000 Leute, die das Spiel
gerne gesehen hätten. Geht natürlich nicht. Die können und dürfen ja nicht
im gegnerischen Fan-Block stehen. Und hier könnte man noch Dutzende anderer
Probleme ansprechen. Wer sollte die denn thematisieren, wenn nicht die
Bosse der Bundesliga-Vereine, wie Tönnies oder Watzke oder Hoeneß ??

@ westfalenborusse
von Yogi04 | #3-7

Danke für Ihren sachlichen und guten Beitrag, mit dem Sie sich sehr positiv von manch anderem abheben! Ich bin jetzt auch keineswegs der Anwalt der "Werksklubs" und kann viele Ihrer Argumente sehr gut nachvollziehen. Ich sehe nur keine Möglichkeit, die Besetzung der Bundesliga wirklich gerecht und nach sogenannten "weichen" Kriterien festzulegen. Mich stört ganz einfach auch, dass Vertreter von Traditionsklubs mit solcherlei Diskussionen bisweilen von eigenen Versäumnissen ablenken wollen. Dass z. B. Köln wegen eines Vereins wie Leverkusen aktuell Zweitligist ist, wie Herr Bruchhagen meint, halte ich für Nonsens, man hat dort offenkundig nur nie eine vernünftige Klubführung gehabt, die das riesige Potenzial zu nutzen imstande gewesen wäre. Freiburg oder Mainz z. B. können mit mutmaßlich begrenzten Mitteln schließlich auch im "Konzert der Großen" mithalten.

19.02.2013
13:02
Watzke hat Recht
von Schlippinho | #2

Der Verein, der dafür sorgt, dass der Zuschauer den Fernseher einschaltet, sollte dafür auch entsprechend belohnt werden. Dies anhand der Stadionbesucher zu messen, ist so einfach wie genial. Wenn eine solche Berücksichtigung nicht erfolgt, werden die Fernsehgelder weiter an die Langweiler wie Bayer oder VW fehlallokiert.

Man sollte aber auch sehen, dass die Grenze zum Werksclub fliessend ist. Bspw. ist der BVB eine Aktiengesellschaft, die Bayern haben ihre Eigenständigkeit zugunsten einen wirtschaftlichen Verflechtung mit Audi und adidas aufgegeben. Glücklicherweise gibt es aber noch so erfrischend aufrichtige Vereine wie den S04, in dem das Vereinsleben nicht nur eine Worthülse ist.



1 Antwort
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Dirk72 | #2-1

"erfrischend aufrichtige Vereine wie den S04"
Ist das ironisch gemeint? Falls nicht,dann tun Sie mir leid.

19.02.2013
12:57
BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Trebusch | #1

Bei allem Respekt für seine Verdienste ,Borussia Dortmund nach turbulenten Zeiten und Beinahepleite wieder in ruhige und erfolgreiche Fahrwasser geführt zu haben,er ist und bleibt ein Schwätzer ,der kaum über den Tellerrand schauen kann .Da er einen Buli-Club anführt ,der eine KGaA darstellt die aus einem Traditionsclub entstand ,sollte er andere Vereine nicht Tradition absprechen ,wie z.B. Bayer 04 ,immerhin 5 Jahre älter,als seine Aktiengesellschaft.

12 Antworten
Schwätzer?
von westfaIenborusse | #1-1

Ein Schwätzer, der kaum über den Tellerrand schauen kann?
Haben Sie etwas gegen den BVB? Bochum oder Schalke-Fan?
Hier mal spasshalber eine Spontan-Umfrage von der Bild:

Sind die Werks-Klubs schlecht für die Bundesliga?

Ja, diese Klubs verzerren den Wettbewerb. 74%

Nein, die Bundesliga braucht diese finanzstarken Klubs. 26%

Teilgenommen haben zur Zeit knapp 30.000 User....

BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von The_Cooler | #1-2

Trebisch schliesst gerne von sich auf andere.

BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Trebusch | #1-3

Westfalenborusse ,ja ich bin Schalke-Fan habe aber eine eigene Meinung und kann Fans anderer Vereine tolerieren und akzeptieren ,dazu kann ich anderen Erfolge gönnen ,akzeptiere wenn andere besseren Fußball spielen.Sie dagegen reden sich die Welt immer schwarz-gelb-schön , eine eigene fehlende Meinung versuchen Sie immer mit Tabellen ,Umfragen,Statistiken und anderem dummen Zeug als die schwarz-gelbe Wahrheit zu verkaufen.Lassen Sie mich doch einfach mal in Ruhe .

# 1 - 3 Trebusch
von westfaIenborusse | #1-4

Nach diesem Statement muss ich Cooler mit seinem Kommentar
unter # 1-2 einfach nur 100pro Recht geben...

Trebusch
von Kronenschmeckt | #1-5

Nur weil wir eine KGaA geworden sind, sind wir kein Traditionsverein mehr ?
Wo wäre Schalke denn heute ohne die Tönnies Mios ?
Es gibt nicht wenige Schalker, die meinen, dass es ohne Tönnies den Verein schon längst nicht mehr geben würde.
Trotzdem würde ich Schalke nicht mit Hoffenheim vergleichen, denn Schalke ist genauso wie der BVB Tradition pur.

BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Trebusch | #1-6

@Kronenschmeckt 1-5 ,

"...Wo wäre Schalke denn heute ohne die Tönnies Mios ?"

Diese Frage ist hypothetischer Natur ,und Sie unterstellen unterschwellig ,das Schalke ohne Tönnies pleite wäre ,richtig??Können Sie aber bestimmt auch beweisen.
Hypothetische Gegenfrage :Wo wäre die zahlungsunfähige Borussia ohne die Hilfestellung (kostenloses Benefizspiel 1974 ) von Schalke 04 ,wo wäre die zahlungsunfähige Borussia aus Dortmund ohne die Millionen von Bayern München ??Kreisklasse ?Nicht mehr da ??

BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von 85punkte | #1-7

Trebusch, wo wäre Schalke wenn der BVB nicht Spieler wie Abramxczyk und Rolf Rüssmann 1980 übernommen hätten, als es dem S04 finanziell äußerst dreckig ging.
wo wäre Schalke 04 , wenn man diesen Verein ordentlich nach dem Meineidskandal abgestraft hätte.(nach heutigem Stand hätte man den verein aus dem Profifussball entfernt)
damit kein falsches Bild aufkommt, den Verein BVB gebe es auch nicht mehr, wenn soviele Gläubiger vor 6 Jahren auf geld verzichtet hätten, oder der FC Bayern oder der FC Schalke ausgeholfen hätten.
Also wenn du dem BVB die Tradition absprechen willst wegen der KgaA, dann schau dir mal genau an, an welchen GmbH´s der Traditionsverein Schalke zu 100% beteiligt ist.Du schreibst u.a.immer Veltins Arena als Vermögen des Schalke 04 eV. Der FC Schalke ist überhaupt nicht Besitzer der Veltins Arena, sondern: FC Schalke 04 Arena Management GmbH.
Das du Fans des BVB oder Leistungen des BVB in den letzten 3 Jahren toleriert oder anerkannt hast , ist mir neu.

BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von falo123 | #1-8

Hier ein weiterer Artikel
http://www.fr-online.de/sport/spobis-kongress-in-duesseldorfwas-wollen-wir-mit-rasenschach-leipzig,1472784,21876688,view,asFirstTeaser.html

Eine eigene Meinung ist in Ordnung.Wer aber mit Titulierungen wie Schwätzer oder Aussagen über ..Tellerrand .....argumentiert, Meinungen die Anhand von Tabellen usw. angeführt werden ,als dummes Zeug abtut,der darf sich zurecht nicht wundern oder beschweren, wenn ihm auf dieser Seite der Wind ins Gesicht bläst.

SGG


BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Trebusch | #1-9

@85 Punkte ,

ich habe mit dem Mist "was wäre wenn ?" nicht angefangen ,lediglich auf diese Frage eine Gegenfrage gestellt .Bitte erst genau lesen ,dann zu Wort melden.Und zu den anderen Fragen bezgl.Schalke 04 und den GmbH´s ,ich habe auf Watzkes Aussagen geantwortet ,eine Aussage Tönnies steht meines Wissens nicht in dem Artikel .Dazu kommt ,das ich eine eigene Meinung besitze ,und falls Tönnies denselben Stuß wie Watzke reden würde ,dieses nicht als meine Meinung verinnerlichen.

Trebusch
von Kronenschmeckt | #1-10

Na ja, ob diese 2 Mio vom FC Bayern, den bis dato mit ca, 180 Mio verschuldeten BVB vor der Kreisklasse gerettet haben, wage ich arg zu bezweifeln.
Was den S04 angeht, lesen hilft, oder soll ich Ihnen Ihren Verein erklären ?

BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von Kevinator | #1-11

Ich habe den Vortrag nicht im Wortlaut gehört/gelesen. Wenn man diesen Artikel unbefangen liest, hat meiner Meinung nach Watzke den Werksclubs nicht die Tradition - die nichts mit der Gesellschaftsform zu tun hat - abgesprochen - aber das nur am Rande.

Es geht doch hierbei darum, dass ein Verein wie Leverkusen schlichtweg unattraktiv für die europäische Öffentlichkeit ist. Wenn man sich alleine anschaut wie viele Gladbach-Fans nach Rom reisen und wie viele Leverkusen-Fans nach Lissabon, wird einem schon klar, worauf Watzke hinaus will. Und wer Herrn Holzhäuser glaubt, dass Leverkusen nicht mehr als die erwähnten 25,2 Millionen von Bayer erhält, bekommt seine Geschenke auch vom Weihnachtsmann...

BVB-Chef Watzke warnt vor noch mehr Werksklubs in der Bundesliga
von hagpell | #1-12

2 Mio vom FC Bayern (für 6 Monate).
Da sind die Erbsenzähler wieder im Einsatz.
Dieser "Dauerlutscher" steht bloß in keinem Verhältnis zu dem,was der FCB vom BVB bekommen hat.
Hitzfeld durfte seinerzeit zum FCB wechseln (obwohl er noch Vertrag beim BVB hatte!!). Hitzfeld wurde in München d e r erfolgreichste Trainer (Anzahl an Titeln), der dem FCB Millionen in die Kassen spülte. So gesehen war das kurze "2- Millionen-Darlehen" eine Art SPÄTE Wiedergutmachung für den "Hitzfeld-Deal" (Geben und Nehmen).Hoeneß weiß bis heute genau, was Hitzfeld für den FCB geleistet und welcher Verein diesen Top-Trainer abgegeben hat!
Ansonsten gilt natürlich:
Schalke und der BVB sind Traditionsvereine mit einer großen Anhängerschaft.Jeder kann sich davon überzeugen - sowohl bei den Heimspielen als auch Auswärtsspielen. Wenn Leverkusen, Wolfsburg oder Hoffenheim "on Tour" sind, kommt nur ein Bruchteil an Zuschauern mit.Da liegt Watzke vollkommen richtig.
Der BVB stammt aus dem kirchlichen Milieu!

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