BVB beklagt zwei verletzte Spielmacher
16.10.2008 | 22:05 Uhr 2008-10-16T22:05:00+0200Dortmund. Der Ungar Tamas Hajnal fällt beim Spiel in Bremen auf jeden Fall aus, der Einsatz des Türken Nuri Sahin ist fraglich.Beide brachten die Blessuren von ihren Länderspielreisen mit. Im Fall Hajnal ist der BVB sehr verärgert
Jürgen Klopp hatte sich vor dem Bundesligaspiel am Samstag bei Werder Bremen auf eine entspannte Personallage eingerichtet, denn einige Langzeitverletzte hatten sich im Laufe der vergangenen Tage zurückgemeldet. Doch dann wurde der Trainer von Borussia Dortmund auf dem Weg zum Training am Donnerstag von Tamas Hajnal angerufen. Der Ungar konfrontierte Klopp mit einer äußerst ärgerlichen Nachricht. "Er hat sich bereits vor sechs Tagen einen Muskelfaserriss zugezogen", erzählte der Trainer, der deshalb auf den ungarischen Verband ganz schlecht zu sprechen war. Denn Hajnal, der beim 1:0-Sieg seiner Nationalmannschaft auf Malta gar nicht mitwirken konnte, war zuvor nur unzureichend und selbst organisiert per Ul-traschall untersucht worden. "Das ist eine Unverfrorenheit", schimpfte Klopp. Erst BVB-Mannschaftsarzt Markus Braun kam zu der genauen Diagnose. Er glaubt, dass der Spielmacher erst am 26. Oktober gegen Berlin wieder einsatzbereit sein könnte.
Das Problem für Klopp: Auch Nuri Sahin, die mögliche Alternative auf der Position des Regisseurs, ist angeschlagen von der türkischen Nationalmannschaft zurückgekehrt, er wurde beim 0:0 in Estland wegen einer Fußprellung ausgewechselt. Heute soll getestet werden, ob er am Samstag spielen kann.
Vermutlich wird Jürgen Klopp aufgrund der Personalsituation eine Systemänderung vornehmen und im Mittelfeld zur Taktik mit zwei Abräumern vor der Abwehr zurückkehren. Die hießen dann Tinga und Sebastian Kehl, flankiert von Jakub Blaszczykowski und Florian Kringe.
Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Namen Marc-An-dre Kruska. Die DFB-Mediziner stoppten einen Einsatz des U-21-Nationalspielers in Frankreich wegen eines Zie-hens in der Oberschenkelmuskulatur und verhinderten damit möglicherweise die Ausweitung der Verletzung.
Dass die zuvor über Wochen ausgefallenen Mats Hummels, Patrick Owomoyela und Mohamed Zidan wieder im Training den Ball bewegen, soll für das Spiel in Bremen noch keine größere Bedeutung haben: "Wenn Spieler wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, geht man eigentlich nicht davon aus, dass sie sofort auch das nächste Spiel bestreiten", erklärte Jürgen Klopp.
Nachdem die Borussen ihre kurze Talfahrt mit einer Heimniederlage gegen Udine und einer Auswärtsschlappe in Hoffenheim überwunden haben, stellt Klopp sogar einen Erfolg oder zumindest einen Teilerfolg bei Werder in Aussicht. "In Bremen ist jeder Gegner Außenseiter", sagt er zwar, "aber wir wollen da auf jeden Fall etwas mitnehmen." Weil der BVB-Trainer gerne aufs Ganze geht, kündigt er eine offensive Taktik an: "Wer in Bremen abwartend agiert, hat sowieso schon verloren."

20:38
auf diesen kommentar von dir haben bestimmt schon alle gewartet! warum geht es denn nicht langsam mal etwas vernünftiger...das grenzt ja schon an minderwertigkeit!? maße mir solche kommentare eigentlich nicht an, aber langsam ist mal schluß mit lustig! jetzt komme nicht wieder mit der leier, welch großer ex-profi du bist, oder was du schon alles so für den wohlstand anderer getan hast, das interessiert hier eh keinen! sollen hier lieber ein paar amateurfußballer vernünftig ihre kommentare abgeben als so einer, wie du es bist! ich hoffe, deine ex-mannschaften hatten in dir immer den überragendenen spieler und ihr habt alle spiele zweistellig gewonnen! sorry...für das duzen, aber wer zu jedem artikel so unakzeptabel schreibt, kann von anderen bestimmt keinen anstand verlangen...oder!? auf ein gutes und ein erfolgreiches spiel unseres bvb!
19:29
2 Verletzte Spielmacher der BVB hat doch überhaupt keinen