Boateng sieht sich als Sündenbock

Gelsenkirchen..  Seit neun Tagen ist bekannt, dass der FC Schalke die Diente von Kevin-Prince Boateng nicht mehr in Anspruch nehmen will. Horst Heldt, Manager des Fußball-Bundesligisten, hatte den Mittelfeldspieler suspendiert, er sah „das Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben“. Jetzt hat sich Boateng erstmals zu Wort gemeldet, um aus seiner Sicht mit den Vorwürfen aufzuräumen. „Alles, was jetzt medial transportiert wurde, ist gelogen“, sagte der Mittelfeldspieler Sport-Bild online: „Es ist sehr traurig, wie meine Zeit auf Schalke geendet ist. Doch dies war nicht meine Entscheidung.“

Außerdem betonte der 28-Jährige, dass von seiner Seite keine Schlammschlacht kommen werde, er das Niveau der Leute, die etwas über ihn erzählten und Gerüchte streuten, nicht bedienen wolle. Boateng sagte, dass er zwei Jahre lang seine Arbeit auf Schalke gemacht habe: „Eines ist klar: Ich habe zwei Jahre öffentlich für alles, wirklich alles, meinen Kopf hingehalten. Es lief öffentlich alles über mich, ich habe so dem Verein, den Mitspielern und Verantwortlichen den Druck rausgenommen. Das wurde ja auch massiv gebraucht.“