Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Rassismus

Boateng erstes Mitglied in Anti-Diskriminierungs-Taskforce der Fifa

22.03.2013 | 16:03 Uhr
Boateng erstes Mitglied in Anti-Diskriminierungs-Taskforce der Fifa
Der gebürtige Berliner Fußballprofi Kevin-Prince Boateng wird erstes Mitglied der neuen Anti-Diskriminierungs-Taskforce des Weltverbands Fifa.Foto: dpa

Zürich.  Kevin-Prince Boateng, ehemaliger Spieler von Hertha BSC und Borussia Dortmund, wird erstes Mitglied der neuen Anti-Diskriminierungs-Taskforce der Fifa. Das kündigte Fifa-Präsident Joseph Blatter am Freitag nach einem Treffen mit dem Star vom italienischen Erstligisten AC Mailand an.

Der gebürtige Berliner Fußballprofi Kevin-Prince Boateng wird erstes Mitglied der neuen Anti-Diskriminierungs-Taskforce des Weltverbands Fifa. Das kündigte Fifa-Präsident Joseph Blatter am Freitag nach einem Treffen mit dem Star vom AC Mailand an. Boateng hatte im Januar nach rassistischen Beleidigungen durch Fans während eines Testspiels den Platz verlassen. "Die FIFA braucht starke Persönlichkeiten wie @KPBofficial (Kevin-Prince Boateng), die Erfahrung und Glaubwürdigkeit mit sich bringen", twitterte Blatter.

Entwicklung von neuen Sanktionen erwartet

Der Weltverband hatte die Einrichtung einer Taskforce im vergangenen Monat angekündigt, Vorsitzender soll FIFA-Vizepräsident Jeffrey Webb von den Kayman-Inseln werden. Es wird erwartet, dass in dem Gremium neue Sanktionen und ein Erziehungsprogramm entwickelt werden. "Leere Stadien oder stattliche Geldstrafen sind unzureichend. Sanktionen müssen heftig sein, Punktabzüge oder Disqualifikation", meinte Blatter.

Kommentar
Boateng vom AC Mailand setzt ein Zeichen gegen Rassismus

Aus einem lockeren Testspiel des AC Mailand gegen den Viertligisten Pro Patria entwickelt sich infolge rassistischer Schmährufe gegen Kevin-Prince...

Boateng forderte, dass auch die Akteure selbst für rassistische Ausfälle gesperrt werden sollen. "Ein Spieler, der etwas Falsches macht, der ein Rassist ist, kann nie wieder für einen Club oder sein Land spielen", zitierte "bbc.co.uk" den 26-Jährigen.

Der frühere Dortmunder hatte im Januar nach rassistischen Beschimpfungen durch gegnerische Fans in einem Testspiel des AC Mailand vorzeitig den Platz verlassen und somit für einen Spielabbruch gesorgt. (dpa)

Kommentare
Funktionen
Aus dem Ressort
Der BVB bleibt in der Bundesliga Zuschauermagnet Nummer eins
Fans
Mehr Zuschauer als je zuvor, zum 17. Mal in Folge mehr Besucher als alle anderen Klubs: Der BVB ist in Sachen Zuschauerzuspruch Bundesliga-Spitze.
BVB-Talent Passlack führt U17-Fußballer zu EM-Auftaktsieg
DFB-Junioren
Die deutschen U17-Junioren besiegen Belgien mit 2:0. Felix Passlack von Borussia Dortmund und der Bremer Niklas Schmidt erzielten die DFB-Treffer.
Gladbachs Kramer geht gelassen ins Endspiel gegen Bayer
Spitzenspiel
Am Samstag trifft Christoph Kramer mit Borussia Mönchengladbach auf seinen künftigen Verein Bayer Leverkusen. Ein brisantes Endspiel um Platz drei.
Ratajczak ermahnt Duisburgs „Feierbiester“ in Wartestellung
Ratajczak
Torwart Michael Ratajczak kennt sich mit Aufstiegen bestens aus. Vor dem packenden Saisonfinale warnt er allerdings: „Wir haben noch nichts erreicht."
Fortuna mag sich über Pyroshow zum Geburtstag nicht freuen
Fortuna Düsseldorf
Nach einer Pyroshow von Anhängern von Fortuna Düsseldorf findet sich auf sozialen Medien auch Unmut: Der Verein mag die Aktion nicht würdigen.
Fotos und Videos
Ringen
Bildgalerie
Grundschulmeisterschaft
article
7755823
Boateng erstes Mitglied in Anti-Diskriminierungs-Taskforce der Fifa
Boateng erstes Mitglied in Anti-Diskriminierungs-Taskforce der Fifa
$description$
http://www.derwesten.de/sport/boateng-erstes-mitglied-in-anti-diskriminierungs-taskforce-der-fifa-id7755823.html
2013-03-22 16:03
Kevin-Prince Boateng, Rassismus, Anti-Diskriminierungs-Taskforce, Weltverband, FIFA,
Sport