Bezirksliga-Schiri verstand Namen falsch - und zückte Gelb-Rot

Eine rote Karte für eine Namensnennung - ob es das schon einmal gab?
Eine rote Karte für eine Namensnennung - ob es das schon einmal gab?
Foto: Imago
Kurioses aus der Bezirksliga Niederrhein 4: Erol Kücükarslan vom SC BW Oberhausen-Lirich stellte sich beim Unparteiischen namentlich vor. Letzterer verkannte die manierliche Geste, vermutete dahinter eine Beleidigung und zückte Gelb-Rot. Happy End: Er nahm den Platzverweis nach klärendem Gespräch zurück.

Essen.. Das Bezirksliga-Spiel der Niederrhein-Staffel 4 zwischen dem TuS Essen-West 81 und dem SC BW Oberhausen-Lirich war alles andere als eine Nullnummer. Zwar endete es 0:0, dank eines von den Essenern verschossenen Elfmeters in der Schlussminute und drei Platzverweisen für Oberhausener Akteure kam aber keine Langeweile auf. Kurioses Highlight: Eine gelb-riote Karte für Oberhausens Erol Kücükarslan.

Der Spieler hatte dem Unparteiischen Steffen Labitzke im Gespräch seinen Namen genannt. Labitzke aber verstand die unverdächtige Geste falsch - und gab dem bereits verwarnten Kücükarslan Gelb-Rot.

[kein Linktext vorhanden] Schiri witterte Beleidigung

"Das war wirklich unglaublich. Der Schiri hatte offenbar gedacht, dass Erol ihn beleidigt hatte. Dabei hat er ihm nur seinen Namen mitgeteilt", meinte Oberhausens Vereinsboss Frank Kielczewski.

Die Sache allerdings nahm ein gutes Ende. Kücükarslan durfte weiterspielen. Kielczewski: "Weil Erol ihm erklärt hat, dass er so heißt."