Berlin verpasst die Sensation

Berlin..  Gastgeber Berlin Volleys hat mit dem dritten Platz in der Champions League den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte gefeiert. Das Finalturnier in der eigenen Halle hatte für die Berliner einzig den kleinen Wermutstropfen, dass die Sensation des Finaleinzugs ausblieb. „Es war beeindruckend für mich“, urteilte Bundestrainer Vitali Heynen. Er habe beim erstmals in Deutschland ausgetragenen Final Four „zwei Tage lang super Sport“ vor einer Kulisse gesehen.

Mit „Oh wie ist das schön“-Gesängen jubelten die meisten der 9300 Zuschauer in der fast ausverkauften Max-Schmeling-Halle mit dem Hauptstadtclub. Mit 3:2 (25:21, 19:25, 25:20, 26:28, 23:21) siegten die Berliner am Sonntag gegen den achtfachen polnischen Meister PGE Skra Belchatow mit dem deutschen Nationalspieler Ferdinand Tille in der Partie um Platz drei.

„Das ist ein unglaublicher Tag für die gesamte Mannschaft, eine Belohnung für die Arbeit über Jahre“, sagte Volleys-Trainer Mark Lebedew.

Zum Sieger krönte sich der sechsfache russische Meister Zenit Kasan, gegen den die Berliner im Halbfinale verloren hatten. Im Finale besiegte die hochkarätig besetzte Mannschaft den polnischen Club Resovia Rzeszow mit 3:0 (25:22, 25:23, 25:21).