Beim Sieg von Königssee passt für Felix Loch alles

Königssee..  Knapp elf Monate nach den triumphalen Winterspielen von Sotschi sind die deutschen Rodel-Olympiasieger der Konkurrenz erstmals wieder geschlossen enteilt. Beim Heim-Weltcup am Königssee waren Felix Loch, Natalie Geisenberger und die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt am Wochenende nicht zu bezwingen und sorgten trotz ungemütlichen Regen- und Schneetreibens für ausgelassene Jubelfeiern.

„Was Geileres gibt’s eigentlich nicht“, sagte die in dieser Saison bisher unschlagbare Geisenberger. Danach machte Trainingskumpel Loch das bayerische Triple am Sonntag mit einem klaren Sieg perfekt und führte anschließend auch die Staffel zum standesgemäßen Erfolg.

„Wir wollten hier ein klares Zeichen setzen, und das ist gelungen“, sagte Bundestrainer Norbert Loch nach sieben von zehn möglichen Podestplätzen. Nach einem durchwachsenden Dezember zeigte sein Sohn Felix keine Schwächen und verwies den Teamkollegen Andi Langenhan und Chris Mazdzer aus den Vereinigten Staaten auf die Plätze. Siebeneineinhalb Zehntelsekunden lag der viermalige Weltmeister vor Langenhan – im Rodeln eine Ewigkeit. „Da hat alles gepasst“, fand Loch.