Bayern gehen optimistisch in Porto-Partie

Sinsheim..  Am Ende einer turbulenten Woche konnte Karl-Heinz Rummenigge wieder lachen. Zufrieden eilte der Bayern-Boss in die Münchner Kabine. Das Reden überließ er nach der gelungenen Generalprobe für das Alles-oder-Nichts-Spiel im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Porto aber anderen. „Es hat nur der Trainer gesprochen. Er hat gesagt, dass er stolz auf uns ist“, berichtete Sebastian Rode.

Das 2:0 durch einen Treffer von Rode und ein Eigentor von Andreas Beck bei 1899 Hoffenheim war Balsam für die Bayern-Seele, die durch das 1:3 in Porto und die 24 Stunden darauf im Unfrieden erfolgte Demission von Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt schwer gelitten hat. „Die Mannschaft hat ein großes Herz“, lobte Pep Guardiola seine bessere B-Elf. Der Spanier fühlte sich bestätigt in seinem Glauben, im Rückspiel gegen Porto trotz zahlreicher Ausfälle noch die Wende zu schaffen. „Dieses Spiel ist ein Finale. Es wird schwer, aber ich habe viel Vertrauen in die Spieler“, sagte er.

Auch der Wirbel um das Zerwürfnis mit Müller-Wohlfahrt, der die Brocken nach 38 Jahren unvermittelt hinwarf, wurde schnell abgehakt. „Gerade vor dem wichtigen Spiel gegen Porto gilt es, jedes Ablenkungsmanöver auszublenden. Wir müssen auf dem Feld Gas geben, da ist es zweitrangig, wer außen herumturnt“, sagte Rode.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE