Phoenix Hagen will mit Trainer-Duo Freyer/Wriedt verlängern

Sollen ihren Weg bei Phoenix Hagen weiter gemeinsam gehen können: Steven Wriedt und Ingo Freyer.
Sollen ihren Weg bei Phoenix Hagen weiter gemeinsam gehen können: Steven Wriedt und Ingo Freyer.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Was wir bereits wissen
Acht Jahre, länger als jedes andere Trainer-Duo der Basketball-Bundesliga, sind Ingo Freyer und Steven Wriedt bei Phoenix Hagen aktiv. Nach einem Votum der Gesellschafter will Phoenix ihre Verträge verlängern.

Hagen.. In der achten Saison prägen Ingo Freyer und Steven Wriedt den sportlichen Kurs von Phoenix Hagen, länger als jedes andere Trainer-Duo der Basketball-Bundesliga. Und es sieht so aus, als ob diese Ära im Sommer noch nicht beendet ist. Mit der einhelligen Zustimmung der neuen Phoenix-Teilhaber spricht Geschäftsführer Oliver Herkelmann mit Chefcoach Freyer und Assistent Wriedt bereits über deren Vertragsverlängerung. „Es könnte sein, dass wir das noch in diesem Monat über die Bühne bringen“, erklärte Herkelmann vor dem Heimspiel gegen die Artland Dragons (Samstag, 18.30 Uhr, Enervie Arena)

Das Votum der Gesellschafter der jüngst gegründeten Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA, die nach einer Übergangszeit die Phoenix-Zukunft gestalten soll, hat Herkelmann für die Gespräche mit den beiden Trainern bereits eingeholt. „Auch in diesem Jahr haben sie sehr gute Arbeit abgeliefert“, gibt er den allgemeinen Tenor wieder und ist überzeugt: „Bei Ingo und Steve sind keine Abnutzungserscheinungen zu erkennen.“ Kontinuität auf der Trainerposition sei auch für die anstehenden Vertragsgespräche mit zentralen Spielern - etwa mit dem Kapitän - bedeutsam. „Für David Bell ist schon enorm wichtig, wer hier Trainer ist“, weiß Herkelmann.

Im Mai kommt deutscher Top-Nachwuchs nach Hagen

Hoch erfreut zeigte sich der Phoenix-Geschäftsführer über den Zuschlag für die Ausrichtung des Top4, die Endrunde von Nachwuchs-Bundesliga (NBBL) und Jugend-Bundesliga (JBBL). „Das Top4 bedeutet von der Organisation her mehr Aufwand als ein Länderspiel, ist aber auch cooler“, sagt Herkelmann. Am 16./17. Mai spielen die besten deutschen Teams in der Enervie Arena den Meister aus, zum zweiten Mal nach 2012. „Hagen hat sich mit seinem Gesamtkonzept gegen starke Mitbewerber durchgesetzt“, sagt Uwe Albersmeyer, Geschäftsführer der NBBL gGmbH. Den Anstoß zur Bewerbung hatten die guten Chancen von Phoenix Juniors und Youngsters gegeben, sich für die Endrunde zu qualifizieren. Herkelmann: „Es wäre natürlich optimal, wenn beide oder zumindest ein Team dabei wäre.“

Vorbericht Weiter keinen Termin gibt es für die Schiedsgerichts-Verhandlung zum Einspruch der Crailsheim Merlins gegen die Wertung des am 27. Dezember 2014 in Hagen ausgefallenen Spiels für Phoenix. Die durch das Schiedsgericht dem Aufsteiger eingeräumte Möglichkeit, den Widerspruch ohne Gebührenzahlung zurückzuziehen, nahmen die Crailsheimer bisher nicht wahr. Die Frist dafür, so erklärte Bundesliga-Sprecher Dirk Kaiser, sei noch einmal bis Ende nächster Woche verlängert worden. Unterdessen hat Phoenix von den Merlins die in der Spielordnung festgelegte Entschädigung von 50 000 Euro für das ausgefallene Spiel angefordert, aber noch nicht erhalten.