Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Phoenix Hagen

Phoenix Hagen verpflichtet US-Flügelspieler Larry Gordon

14.08.2012 | 16:59 Uhr
Phoenix Hagen verpflichtet US-Flügelspieler Larry Gordon
US-Flügelspieler Larry Gordon (rechts) wechselt vom österreichischen Erstligisten Kapfenberg Bulls nach Hagen.Foto: imago

Hagen.   Nach dem Transfer-Coup mit Adam Hess hat Basketball-Bundesligist Phoenix ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. US-Flügelspieler Larry Gordon wechselt vom österreichischen Erstligisten Kapfenberg Bulls zu den Hagenern.

Noch vor dem Trainingsauftakt am Mittwoch hat sich der Kader von Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen weiter gefüllt: Vom österreichischen Erstligisten Kapfenberg Bulls kommt der US-Flügelspieler Larry Gordon für die Positionen zwei und drei. Als Nachfolger verpflichteten die Österreicher den Vorvorgänger des 25-Jährigen: Ex-Phoenix-Kapitän Quentin Pryor wechselte gestern innerhalb der Eliteliga im Alpenland von Wels nach Kapfenberg.

„Er ist ein größerer Quentin Pryor“, kommentierte Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann die Verpflichtung Gordons: „Ein athletischer Allrounder, der ziemlich genau das mitbringt, was wir gesucht haben.“ Mit 1,98 m ist der Phoenix-Neuzugang fünf Zentimeter größer als Pryor, bei fast identischer Punktausbeute in der Vorsaison (14,7) griff er auch weit mehr Rebounds ab (8,4 gegenüber 4,0). Herkelmann: „Gordon ist mehr auf der Position drei zuhause als es Quentin war.“ Der zudem auch noch eine leicht bessere Dreierquote (36%) aufweist.

Neuzugang Larry Gordan hat reichlich Europa-Erfahrung gesammelt

Phoenix Hagen
Mit Adam Hess glückt Phoenix ein großer Transfer-Coup

Erfahrung, Cleverness und einen hohen Basketball-IQ: Mit dem gebürtigen US-Amerikaner Adam Hess ist Phoenix Hagen ein echter Transfer-Coup geglückt. Nach dem bitteren Weggang von Zygimantas Jonusas bringt Hess neue Hoffnung ins Team. Und: Er hat sogar einen deutschen Pass.

Und ganz offensichtlich auch ausgesprochen spektakulär agieren kann. In seinem ersten von zwei Jahren in Kapfenberg gewann Gordon beim österreichischen Allstar-Day den Dunking-Wettbewerb. Zuvor hatte der aus Los Angeles gebürtige Kalifornier nach seiner College-Zeit an Cal State University Ponoma (NCAA2), wo er nicht als bester Spieler sondern auch auch Division II-All-American ausgezeichnet wurde, in seinem ersten Profijahr beim niederländischen Erstligisten Landstede Zwolle bereits ordentliche Statistiken (14 Punkte, 8,1 Rebounds) aufgelegt. „Eine passende Verpflichtung“, hofft Herkelmann, „Gordon hat zwar noch nicht in der Bundesliga gespielt, aber doch reichlich Europa-Erfahrung.“

Überhaupt habe man im bisherigen Kader mit College-Absolvent Abe Lodwick nur einen Spieler, der noch nicht in Europa gespielt habe. Wenn nach dem gestern in Hagen eingetroffenen Davin White auch der morgen erwartete Gordon und Adam Hess zum Kader stoßen , ist noch eine Position unter den Körben offen. „Das wird nicht ganz so schnell gehen“, sagt Herkelmann, hier habe man den Wunschkandidaten noch nicht identifiziert.

Der vorläufige Kader 2012/13 im Überblick:

Aufbau: Davin White, Ole Wendt, David Bell, Max Kramer, Sören Fritze.

Flügel: Adam Hess, Larry Gordon, Abe Lodwick, Fabian Bleck.

Center: Neuzugang 7, Bernd Kruel, Björn Schoo, Moritz Krume.

Axel Gaiser

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6983237/create

Fotos und Videos
Phoenix-Abschied aus Play-off
Bildgalerie
Basketball
RN-Boote auf dem Phoenix-See
Bildgalerie
Fotostrecke
Phoenix schlägt Bamberg
Bildgalerie
Basketball
Bamberg gegen Phoenix 99:74
Bildgalerie
Basketball
Aus dem Ressort
Phoenix hält auch Dino Gregory
Basketball
„Jetzt können wir erstmal ein bisschen durchpusten.“ Oliver Herkelmann, Geschäftsführer von Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen, war spürbar erleichtert, als er gestern die nächste Vertragsverlängerung übermitteln konnte. Dino Gregory, für einen Center mit 2,00 m klein, aber umso sprunggewaltiger,...
Sperre von Phoenix Hagens Dorris ist auf ein Spiel reduziert
Phoenix Hagen
Nach den Rangeleien in Playoff-Spiel drei bei den Brose Baskets Bamberg war der Hagener Mark Dorris für drei Spiele gesperrt wurden. Nun wurde diese Sperre nachträglich auf ein Spiel reduziert. Das heißt: Dorris kann zum Saisonauftakt bereits wieder für Phoenix Hagen auflaufen.