Mavs laut Nowitzki wie im Meisterjahr
31.01.2012 | 15:34 Uhr 2012-01-31T15:34:51+0100
Phoenix. Dirk Nowitzki ist weiter auf Formsuche. Trotz der erneut schwachen Ausbeute des Superstars hält der Aufschwung der Dallas Mavericks an, Nowitzki fühlt sich schon an die Meistersaison erinnert.
Dirk Nowitzki läuft seiner Form weiter hinterher, doch der Star der Dallas Mavericks sprüht dennoch vor Optimismus. „Es kommt mir fast vor wie im letzten Jahr“, sagte der 33-Jährige nach dem lockeren 122:99 bei den Phoenix Suns. Der Meister hat in der Profiliga NBA sechs der vergangenen sieben Spiele gewonnen und den vierten Platz im Westen weiter gefestigt, Nowitzki sieht die Mannschaft trotz seiner persönlichen Probleme auf einem guten Weg.
„Weihnachten hätte ich gesagt, wir sind in Schwierigkeiten. Aber wir haben uns in den ersten Wochen der Saison gut entwickelt“, so Nowitzki. Der missglückte Start in die Titelverteidigung ist in Dallas mittlerweile kein Thema mehr. „Alle Jungs sind inzwischen besser in Form. Wir haben gelernt zusammenzuspielen“, sagte der Basketballstar.
Dass Nowitzki selbst derzeit nicht die erste Geige spielt und für seine Verhältnisse verhältnismäßig wenig zu den Erfolgen beiträgt, bereitet „Big D“ keine Sorgen. Nach seiner knapp einwöchigen Spielpause wegen anhaltender Knieprobleme macht der Würzburger gute Fortschritte. „Mein Bein fühlt sich immer besser an, die Schwellung im Knie ist zurückgegangen. Es wird.“
Zehn Punkte und vier Rebounds verbuchte Nowitzki in Phoenix bei 28:28 Minuten Einsatzzeit, am Tag zuvor hatte es beim Comeback gegen die San Antonio Spurs (101:100 n.V.) kaum besser ausgesehen (10 Punkte/13 Rebounds). Nowitzki schaut (noch) nicht zu sehr auf sich und seine Leistung, schließlich stehen die wichtigen Monate nach Ansicht des Nationalspielers erst noch bevor.
„Wenn man sich unser Programm anschaut, muss man sagen, der Januar war bestialisch. Es ging einfach nur darum, mit einer einigermaßen vernünftigen Bilanz durchzukommen“, sagte Nowitzki. Der Plan ist aufgegangen. Mit 13 Siegen und fünf Niederlagen hat der Spitzenreiter der Southwest Division den Monat abgeschlossen.
Jetzt geht es für Dallas darum, nachzulegen. Und Nowitzki hat große Erwartungen, was den Rest der regulären Saison angeht. „Wir werden im Februar, März und April einen weiteren Schritt nach vorn machen, wenn sich der Terminplan etwas entspannt“, sagte der Mannschaftskapitän.
Zunächst steht für die Mavericks aber erst einmal das bislang härteste Wochenende der Spielzeit an. Freitag, Samstag und Sonntag ist der Champion im Einsatz, davor steht am Mittwoch noch das schwere Spiel gegen Oklahoma City Thunder auf dem Programm.
Der Spitzenreiter der Western Conference kassierte am Montag trotz 36 Punkten von Superstar Kevin Durant ein 100:112 im Spitzenspiel bei den drittplatzierten Los Angeles Clippers. Oklahoma ist aber weiter bestes NBA-Team vor den Chicago Bulls, die bei den Washington Wizards 98:88 gewannen.
Überragender Werfer der Mavericks beim achten Sieg in Serie gegen Lieblingsgegner Phoenix, der auf Spielmacher Steve Nash verzichten musste, war Delonte West mit 25 Punkten. Vince Carter und Shawn Marion kamen auf jeweils 21 Zähler. Der polnische Center Marcin Gortat war mit 17 Punkten bester Schütze der Suns. (sid)

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