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Gilbert wird wegen böser Worte zur Kasse gebeten

13.07.2010 | 10:17 Uhr

Dan Gilbert, Besitzer der Cleveland Cavaliers aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA, ist für seine Kritik an Superstar LeBron James mit einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Dollar belegt worden. Das teilte die Liga am Montag mit.

Gilbert hatte James, der vor wenigen Tagen seinen Abschied aus Cleveland verkündet und sich den Miami Heat angeschlossen hat, in einem Brief an Unterstützer des Klubs James "feiges Verhalten" vorgeworfen. Zudem attestierte er dem wertvollsten Spieler der Liga (MVP) der vergangenen beiden Spielzeiten "eine beschämende Art von Egoismus und Verrat".

<strong>Stern bezeichnet Kritik als unangebracht</strong>

NBA-Chef David Stern bezeichnete die Äußerungen von Gilbert als unangebracht und ein wenig extrem. Kritische Worte fand er aber auch für James, der seinen Wechsel in einer Fernsehshow bekannt gegeben hatte. "James hatte sicher das Recht dazu, seine Entscheidung im Fernsehen zu verkünden. Ich hätte ihm aber davon abgeraten", so Stern: "Die Show war wenig durchdacht und schlecht produziert."

James konnte als sogenannter Free Agent nach der vergangenen Saison ohne Ablöse zu einem anderen Klub wechseln. Der Olympiasieger von 2008 hatte von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und Cleveland nach sieben Jahren verlassen. In Miami wird er künftig mit Stars wie Dwyane Wade und Chris Bosh zusammenspielen.

DerWesten

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2010-07-13 10:17
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