Giants verlieren drittes Overtime-Spiel der Saison
15.11.2009 | 12:55 Uhr 2009-11-15T12:55:00+0100
Düsseldorf. Wieder einmal lieferten die Giants Düsseldorf ihren Fans ein dramatisches Heimspiel - doch die Giganten unterlagen den Baskets aus Bamberg mit 87:89 nach Verlängerung. Dabei verspielten sie eine Zehn-Punkte-Führung im letzten Viertel.
Dass Heimspiele der Düsseldorf Giants dramatisch sind, ist nichts Neues - so auch die gegen die Baskets aus Bamberg. Die Giganten aus der Landeshauptstadt hätten im vierten Viertel nur einen Zehn-Punkte-Vorsprung verwalten müssen. "So einen Vorsprung zu verwalten, ist im Basketball nicht einfach. Das kann schief gehen", sagte Trainer Achim Kuczmann.
Und er sollte Recht behalten. Kam sein Team in den ersten drei Vierteln mit drei unnötigen Ballverlusten aus, erhöhte sich die Anzahl der Turnovers im vierten Viertel auf insgesamt zehn. Nicht ganz unschuldig an den Ballverlusten war die besser funktionierende Defense der Gäste und Robert Garretts "Dreier", der eine Initialzündung für die Bamberger war. Zudem musste Koko Archibong fünf Minuten vor dem Ende des vierten Viertels mit dem fünften Foul das Feld verlassen - ein Spieler, der den Giants mit seiner Erfahrung fehlen sollte. Vor 2483 Zuschauern hatten die Giants 21 Sekunden vor Schluss trotzdem den Sieg in der Hand, doch B. A. Walker scheiterte mit seinem Versuch.
Das Spiel ging in die Verlängerung, in der Brian Roberts (25 Punkte) die Gäste in Führung brachte. Mit nur zwei Punkten Rückstand hatten die Giganten mit dem letzten Angriff noch die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden, doch Brandon Winters traf den gezwungenen "Dreier" nicht. Die Bamberger fuhren mit einem 89:87-Sieg nach Hause und Trainer Chris Fleming war die Erleichterung anzusehen.
Giants-Trainer Kuczmann war vor allem mit der Schiedsrichter-Leistung nicht zufrieden: "Man muss vorbereitet sein auf so ein Spiel - und ich spreche nicht von meiner Mannschaft." Am Mittwoch müssen die Giants zum Rekordmeister nach Berlin, bevor es am Samstag zu Phoenix Hagen geht.
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