Giants: Trainer Kuczmann hakte Berlin-Pleite schnell ab
19.11.2009 | 20:00 Uhr 2009-11-19T20:00:00+0100Düsseldorf. Der Fokus gilt bereits dem Auswärtsspiel am Samstag bei Phoenix Hagen. Shooting Guard Matthias Goddek ist angeschlagen. Sein Einsatz ist fraglich.
Schmerzhafte Nachwirkungen hatte die deftige 62:88-Niederlage der Giants am Mittwochabend bei Alba Berlin nicht nur wegen des deutlichen Ergebnisses. Shooting Guard Matthias Goddek, der während der Partie einen Schlag in den Rücken abbekommen hatte, konnte am Donnerstag nicht trainieren. Stattdessen war der 23-Jährige bei Physiotherapeut Dieter Happ in Behandlung. Ob Goddek, der in Berlin zu den wenigen Lichtblicken zählte, Samstag im Gastspiel bei Phoenix Hagen (15 Uhr, Färberstraße) auflaufen kann, ist noch offen.
„Wir müssen abwarten, wie es ihm geht. Da Matthias generell Rückenprobleme hat, ist Vorsicht geboten”, erklärte Trainer Achim Kuczmann am Donnerstag. Der 55-Jährige hat die derbe Pleite in der Bundeshauptstadt schon zu den Akten gelegt. Obwohl sich dort der Großteil seiner Mannen schnell in das Schicksal fügte. „Berlin war vor allem in der ersten Halbzeit einfach zu gut”, so Kuczmann.
Der verzichtete denn auch auf die sonst übliche visuelle Nachbearbeitung und stellte stattdessen den Samstags-Gegner in den Fokus. „Hagen spielt sehr schnell, sucht viele Eins-gegen-Eins-Situationen. Vor allem Jonathan Kale müssen wir unter Kontrolle bringen”, hat der Coach beobachtet. „Zudem hat Phoenix drei kleine, aber wurfstarke und schnelle Guards. Da müssen wir in der Verteidigung von Beginn an hellwach sein.”
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