Giant "Dreier"-Knoten beim Meister in Oldenburg
26.10.2009 | 13:00 Uhr 2009-10-26T13:00:00+0100
Düsseldorf. Es war eine bittere Basketball-Lehrstunde, die die Giants am Freitagabend in Niedersachsen verpasst bekamen. Die Giants treffen noch zu selten aus der Distanz - gerade dies ist aber wichtig, um die physischen Defizite auszugleichen.
Es war eine bittere Basketball-Lehrstunde, die die Giants am Freitagabend in Niedersachsen verpasst bekamen. Beim amtierenden Meister Baskets Oldenburg wurden die Giganten auf Zwergengröße gestutzt, unterlagen, nachdem sie phasenweise vorgeführt wurden, deutlich mit 62:83.
Bei den „Donnervögeln” zeigte sich, dass das Team nicht die individuelle Klasse hat, um mit hochkarätig besetzten und dann im hohen Tempo auftrumpfenden Gegnern mitzuhalten.
Nach der dritten Pleite im dritten Auswärtsspiel sowie im vierten Match insgesamt stecken die Giants nun erst einmal im Tabellenkeller der Bundesliga fest. Und es könnte noch schlimmer kommen. Am Freitag steht in Ulm bereits der vierte Auftritt in der Fremde an, Sonntag gastieren dann die Baskets aus Bonn in Reisholz.
Gegen die Magentafarbenen hagelte es in sechs Versuchen ebenso viele Niederlagen. Was in dieser noch jungen Saison bislang auffällig ist: Die Giants treffen zu selten aus der Distanz. Die eigentlich schärfste Offensivwaffe sticht bisher nicht.
Ein Zahlenvergleich belegt dies. In der Vorsaison schickten die Düsseldorfer starke 36,9 Prozent ihrer Würfe aus der 6,25-Meter-Distanz durch die Reuse – lediglich ALBA Berlin traf im Ligavergleich mit 38,7 Prozent häufiger.
In dieser Spielzeit weisen die Giants mit einer Quote von 24,1 Prozent den schwächsten Wert auf. Gerade die „Dreier” müssen aber in schöner Regelmäßigkeit fallen, sonst können die Giants ihre physischen Defizite gegenüber der oft größer und schwerer besetzten Konkurrenz schwer ausgleichen. Und sich so im Spiel halten.
Probleme zeigen sich auch, wenn ein Gegner besonders intensiv und aggressiv verteidigt. Dennoch, und das ist aus Giants-Sicht positiv, erspielt sich das Team oft freie Würfe. Von denen gehen (noch) zu viele daneben – ein Knoten, der zum Platz gebracht werden kann. Und sollte, wenn man in die Play offs will.
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