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„Die Stimmung im Team ist großartig”

04.11.2009 | 13:45 Uhr
„Die Stimmung im Team ist großartig”

Düsseldorf. Neuzugang Koko Archibong fühlt sich bei den Giants pudelwohl. Im Interview spricht der Flügelspieler über den Saisonstart der Giganten - und die Party nach dem Derby-Sieg gegen Bonn.

Es war eine erstaunliche Verpflichtung, die die Bundesliga-Basketballer der Giants im September tätigten. Weil die Spieler der Giganten freiwillig und von sich aus auf Gehalt verzichteten, konnte Koko Archibong unter Vertrag genommen werden. Der international erfahrene Flügelspieler zahlt dies bislang mit starken Leistungen zurück, ist mit einem Schnitt von 14,33 Zählern pro Partie der Top-Scorer im Team. Beim 70:69 im Rhein-Derby gegen Bonn avancierte der US-Nigerianer zum Matchwinner, erzielte zwei Sekunden vor Spielende den entscheidenden Korb. Die NRZ sprach mit dem 28-Jährigen über den Saisonstart.

Wurde am Sonntag noch kräftig gefeiert?

Koko Archibong: Ja, in der Wohnung von Logan Kosmalski. Zum Glück wohnt unter ihm Brendan Winters und über ihm ein guter Freund. Nachbarn mögen es ja nicht so gerne, wenn es an einem Sonntagabend etwas lauter wird. . .

Wie spät wurde es denn?

Koko Archibong im Spiel gegen Bonn. (Foto: Kai Kitschenberg)

Archibong: (lacht) Ich kann mich nicht genau erinnern. . .

Wie bewerten Sie den Saisonstart? Die Bilanz ist mit drei Siegen und drei Niederlagen ausgeglichen.

Archibong: Wir sind genau da, wo wir sein wollen: Mitten im Rennen um die Play offs. Wir lernen und verbessern uns mit jedem Trainingstag. Ich hoffe, das führt uns am Ende unter die ersten Acht. Unsere Stärke ist bislang, dass wir schwer auszurechnen sind. Wir haben gleich mehrere Spieler, die eine Partie entscheiden können.

Trotz eines besser dotierten Angebots aus Ludwigsburg unterschrieben sie bei den Giants. Haben sie diese Entscheidung schon bereut?

Archibong: Nicht eine Sekunde. Die Stimmung im Team ist großartig. Irgendwie sind alle miteinander befreundet. Wir machen viel zusammen, albern viel herum. Da gehen die Tage schnell vorbei. Ich genieße das derzeit richtig.

Ihre Frau Corinna wohnt allerdings noch in Nürnberg. Macht es das nicht schwerer?

Archibong: Schon. Aber ich habe eine Bahncard. Wann immer es zeitlich möglich ist, sitze ich im ICE.

Oliver Schaal

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