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Deloitte-Studie: Basketball-Bundesliga holt auf

06.11.2012 | 13:04 Uhr

Die BBL hat den Rückstand zu den anderen deutschen Profiligen durch einen Umsatzschub verkürzt, wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte belegt.

Köln (SID) - Die Basketball Bundesliga (BBL) hat den Rückstand zu den anderen deutschen Profiligen durch einen Umsatzschub verkürzt. Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte liegt die BBL mit ihrem Rekordumsatz von 76,9 Millionen weniger als 10 Millionen Euro hinter der Deutschen Eishockey Liga (86,2) und der Handball-Bundesliga (86,1). Die DEL hat die HBL als umsatzstärkste Hallensportliga abgelöst.

Die 18 Klubs aus der Basketball-Bundesliga hatten ihre durchschnittlichen Umsatzerlöse in der Saison 2011/12 um mehr als ein Viertel gesteigert. Beim Wachstum profitierte die Liga auch vom sportlichen Aufstieg von Bayern München. Die DEL (+8,8 Prozent) und die HBL (+2,0) machten ebenfalls Sprünge bei den Erlösen.

"Der Wettbewerb um Zuschauer, TV-Präsenz und Sponsoren zwischen den Ligen ist größer denn je", sagte Stefanie Vogel, Senior Consultant der Sport Business Gruppe von Deloitte: "Spannend bleibt, ob die kürzlich abgeschlossene Einigung zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF und dem Trio DEL, HBL und BBL über die Ausweitung der Berichterstattung den Ligen neue Wachstumsimpulse geben kann." Ein Topspiel aus einer der drei Ligen wird neuerdings an jedem Wochenende in der Sportschau und der Sportreportage berücksichtigt.

sid

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