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Cuban gegen Nowitzki-Comeback im Nationalteam

07.10.2012 | 12:44 Uhr

Dirk Nowitzki darf sich keine großen Hoffnungen auf eine problemlose Rückkehr in die deutsche Basketball-Nationalmannschaft machen.

Berlin (SID) - Dirk Nowitzki darf sich keine großen Hoffnungen auf eine problemlose Rückkehr in die deutsche Basketball-Nationalmannschaft machen. Mark Cuban, Klubbesitzer der Dallas Mavericks, hat Gedankenspielen über ein mögliches Comeback für die EM 2013 eine klare Absage erteilt. "Bevor ich ihm das erlaube, schieße ich mir lieber in den Fuß", sagte Cuban im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Ich finde einfach, dass das nicht klug ist."

Cuban, exzentrischer Milliardär und Nowitzkis Vorgesetzter beim NBA-Champion von 2011, hatte sich schon einmal quergestellt, als der Würzburger in der Sommerpause für sein Heimatland spielen wollte. "Ich weiß, wie wichtig es für ihn ist, sein Land zu repräsentieren", sagte Cuban in Berlin: "Aber bei solchen Events geht es ums Geschäft. Ich finde es nicht richtig, dass wir unsere Spieler an eine andere Firma ausleihen."

Nowitzki hatte zuletzt bekundet, sich eine Rückkehr in die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) vorstellen zu können. "Es liegt mir sehr am Herzen, die Mannschaft zu unterstützen", sagte der 34-Jährige im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel: "Wenn ich der nächsten Basketball-Generation mit meiner Erfahrung helfen kann, Olympia in Rio de Janeiro zu erreichen, dann werde ich das sehr gut überlegen. Das ist ein attraktiver Gedanke."

Der 34 Jahre alte Nowitzki, der am Samstag mit den Mavs ein Testspiel bei Alba Berlin gewann (89:84), hatte nach einer durchwachsenen EM im vergangenen Jahr in Litauen in diesem Sommer die DBB-Auswahl nicht unterstützt und den Zeitpunkt seiner Rückkehr offen gelassen.

sid

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