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Basketball-Liga-Boss Braumann kritisiert fehlende TV-Präsenz

24.03.2013 | 14:12 Uhr
Basketball-Liga-Boss Braumann kritisiert fehlende TV-Präsenz
Basketball ist ein spektakulärer TV-Sport.Foto: imago

Berlin.  Thomas Braumann, Präsident der Basketball-Bundesliga, hat die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender für ihr mangelndes Interesse am Basketball und anderen Sportarten kritisiert. "Wir finden es einen Skandal, wie wenig nicht nur Basketball, sondern auch Handball, Eishockey und andere ganz zuschauerstarke Sportarten vorkommen", sagte Braumann in Berlin.

Die Spitze der Basketball Bundesliga hat mehr Sendezeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen abseits von Fußball und Wintersport gefordert. "Wir finden es nach wie vor einen Skandal, wie wenig nicht nur Basketball , sondern auch Handball, Eishockey und andere zuschauerstarke Sportarten vorkommen", sagte Thomas Braumann, Präsident der AG BBL, am Sonntag in Berlin.

"Wir verstehen überhaupt nicht, dass gerade im Winter einen ganzen Tag zur besten Sendezeit Rodeln gezeigt wird. Kein Mensch rodelt, höchstens mal auf dem Hausberg. Da sind dann 100 Zuschauer an der Bahn, aber man guckt sich zwei Stunden Rodeln an."

Basketball-Funktionäre fordern mehr Sendezeit in Öffentlich-Rechtlichen

Thomas Braumann ist Präsident der AG BBL.Foto: imago

Die Sportarten aus der zweiten Reihe fühlten sich von den Öffentlich-Rechtlichen "ganz schlecht behandelt", betonte er. "Leider haben wir nicht die Druckmittel, die der DFB und DFL haben." Braumann schlug vor, dass beispielsweise dritte Programme Livespiele aus der Bundesliga zeigen könnten.

BBL-Geschäftsführer Jan Pommer erhob den Vorwurf, "dass man sich in der öffentlich-rechtlichen Sportlandschaft ohne Not an der Quote orientiert, obwohl man bei sachgerechten Überlegungen zu anderen Ergebnissen kommen müsste. Das finden wir verkehrt über den Basketball hinaus."

Die Pokal-Endrunde war am Wochenende ausführlich beim Spartensender Sport1 zu sehen . (dpa)


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